„Let’s bake“ von Tamara Hänggli – plus VERLOSUNG!

Let's bakeIn den letzten Wochen habe ich Euch von einigen Rezepten aus einem neuen Buch erzählt, nun möchte ich Euch dieses näher vorstellen: „Let’s bake“ von Tamara Hänggli.

Wer ist Tamara Hänggli? Frau Hänggli lebt seit über 20 Jahren in der Schweiz, arbeitet schon seit vielen Jahren in der Erwachsenenbildung und seit 2007 bietet sie Kurse in diversen Backschulen in der Schweiz an. Im Rahmen ihrer Lehrarbeit bemerkte sie, dass kein deutschsprachiges Backbuch mit original englischen Rezepten auf dem Buchmarkt erhältlich ist. So hat sie sich hingesetzt und zwei Bücher geschrieben, die sich rund um die englische Backtradition mit der englischen Teekunst ausführlich befassen. Das erste Buch „Afternoon Tea“ erschien 2009 und das zweite „Let’s bake“ erschien 2011.

 

Fünf Kapitel unterteilen das Buch und die Rezepte wie folgt auf:

  • England,
  • United Kingdom,
  • Empire,
  • Landleben und
  • London.

Jedes Kapitel wird mittels einer kurzen Einleitung über historische Zusammenhänge, geografische Gegebenheiten und/oder kulinarische Besonderheiten unterteilt. Mittels dieser Unterteilung wird dem Leser die Vielfalt in der britischen Backkultur dargelegt. So findet man neben den Klassikern, wie Apple Pie und Scones, auch unbekannte Zusammenstellungen wie „Maltesische Gemüse-Pie mit Makrele“ oder „Gefüllte Teigtaschen mit Ananas-Papaya-Sauce aus Jamaika“.
Vor der Danksagung und dem Register, die das Buch am Ende abrunden, gibt die Autorin dem Leser noch Hintergrundinformationen über das Backen, eine Art Glossar der typischen britischen Backzutaten und eine Art „Einsatzplan“ – welches Gebäck zu welchem Anlass passen würde.

Jedes Rezept wird auf einer Doppelseite vorgestellt. Neben dem englischen Titel mit der entsprechenden Übersetzung und den schönen Fotos überzeugt die klare, übersichtliche und strukturierte Beschreibung der Zutaten und Zubereitung. Darüber hinaus findet der Leser noch Variationsmöglichkeiten als auch das Thema „Aufbewahrung“ zu jedem Rezept. Die erstgenannte Information ermöglichen dem Leser je nach Verfügbarkeit und Vorlieben auszuprobieren. Im Vorwort ruft die Autorin quasi auf, die Rezepte auszuprobieren, selber zu experimentieren und mutig zu sein. Nur wer übt wird sich verbessern! Frau Hänggli experimentierte selber, denn sie passte die aus England mitgebrachten Rezepte unserem Geschmack an (bspw. sie reduzierte die Zuckermenge).
Der zweitgenannte Punkt, die „Aufbewahrung“, vermisse ich in vielen Backbüchern. So kann der Leser entscheiden und vor allem planen, wann und in welchen Mengen das Rezept zubereitet und aufbewahrt werden kann.

119_whoopie_piesWie ist das Erscheinungsbild? Das Format ist eher klein, es ist sehr handlich, enthält sehr viele schöne Fotos – sowohl von den einzelenen Rezepten als auch von diversen Landschaftsaufnehmen – und erfüllt die Ansprüche eines brauchbaren Backbuches.

Anzac Biscuits
Anzac Biscuits

061_cherry_loaf_cakeResultat meiner ausprobierten Rezepte? Sowohl der Kirschkuchen aus Kent, die Fruit Pie „Nelly“, die Anzac Biskuits (siehe Foto) und der Teig der Quiche waren alle einfach in der Zubereitung, klar und verständlich in der Rezeptbeschreibung und geschmacklich sehr gut. Das Buch ist für die Alltagsküche und für Hobbyköche und -köchinnen. Die Autorin schreibt selbst in Ihrem Vorwort, dass „Britische Backwaren keine klinisch perfekte Artefakte sind, sondern „home made“ für den Alltag sind“. Diese Aussage kann ich nur unterstützen!

FAZIT: Absolute Kaufempfehlung für all die, die in die englische Backtradition eintauchen möchten.  Das Buch ist informativ, anregend und ausgesprochen brauchbar in der Alltagsbäckerei! Ich selber schlage in dem Buch mehrmals nach: für ein Mittagessen, etwas Kleines zum Nachtisch oder einen Kuchen fürs Wochenende. 

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Ich freue mich ein Exemplar zur Verlosung zur Verfügung zu stellen. Vielen Dank an den WERDVerlag! Wie könnt Ihr teilnehmen und wie sind die Teilnahmebedingungen?

  1. Hinterlasst mir einen Kommentar zu dem Artikel oder schreibt mir eine Email (siehe Kontakt) bis zum 7. Juli 13 (18 Uhr) und verratet mir, warum Ihr dieses Buch haben möchtet. Die Gewinnerin/Den Gewinner gebe ich in diesem Blog am Montag, den 8. Juli bekannt und werde sie/ihn zusätzlich per Email informieren. Viel Glück dabei!
  2. Teilnahmebedingungen:

Jeder kann mitmachen, der volljährig ist oder das Einverständnis seiner Eltern hat. Das Buch darf nicht für kommerzielle Zwecke gebraucht werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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3 Comments

  1. Marion Romberg

    2. Juli 2013 at 06:48

    Die englische Küche ist zum Teil besser als ihr Ruf. Gerichte wie jacket potato habe ich besonders in der Pupkultur kennen und schätzen gelernt. Da mir die Backkultur vollkommen unvertraut ist, bin ich sehr neugierig auf das Buch. Besonders die Anpassung an hiesige Geschmäcker und die schöne übersichtliche Gestaltung machen neugierig es selber auszuprobieren. Würde mich über ein Verlosungsglück freuen

  2. Gabriele Romberg

    2. Juli 2013 at 10:45

    Den Kirschkuchen aus Kent habe ich schon selber ausprobiert und er hat uns sehr gut geschmeckt. Jetzt bin ich neugierig auf weitere leckere
    Rezepte und würde mich über das Buch freuen.

  3. Sibylle Heer

    5. Juli 2013 at 10:19

    In den ersten Wochen nach der Geburt unseres kleinen war nicht viel Platz fürs backen. Inzwischen haben wir uns aber gut eingespielt und die notwendige Zeit/Musse für Backkünste ist wieder vorhanden. Da würde ein neues Backbuch mit leckeren Rezepten natürlich super passen!
    Und falls dies nicht klappt halte ich mich an deine guten Anleitungen :-)

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