Fruit Pie „Nelly“

Kuchen drei SchichtenUnd wieder ein Rezept, das Ihr unbedingt ausprobieren solltet, denn es ist wirklich ein Kuchen fürs ganze Jahr! Es stammt aus dem Buch von Tamara Hänggli „Let’s bake“ und kann mit jeglichem Obst zubereitet werden. Ich habe mich für Rhabarber entschieden, zum einen ist die Zeit bald vorbei – LEIDER, schnief – und zum anderen hatte ich noch ein paar Stangen, die unbedingt verarbeitet werden mussten.Let's bake

Anstelle einer Pieform habe ich dieses Mal mich für meine quadratische Springform entschieden, was zwar dem Titel „Pie“ nicht gerecht wurde, aber geschmacklich kein Problem war – er wurde einfach etwas flacher, da meine Form etwas grösser ist, als im Rezept angegeben (rund 20 cm Durchmesser).

Zutaten:

100 gr weiche Butter
2 Eigelb
50 gr Zucker
1/2 TL Salz
100 gr Magerquark
1 TL Backpulver
100 gr Mehl

Belag:
350 – 400 gr reife saftige Früchte (Aprikosen, Pflaumen, Rhabarber, Kirschen, Äpfel)
80-100 gr Zucker
2 Eiweiss

Backofen auf 130 Grad Umluft vorheizen und Form einfetten. Die Früchte waschen und rüsten, d.h. entweder die Früchte zu einem Kompott mit der Hälfte des Zuckers einkochen (zum Beispiel bei Rhabarber) und dieses abgekühlen lassen oder sie zu Würfel/Spalten (z.B. bei grossen Früchten wie Äpfel) schneiden.

Eier trennen und das Eiweiss mit dem Zucker steif schlagen, bis es ganz fest ist und glänzt. Dieses im Kühlschrank bis zum Gebrauch kalt stellen. Die Eigelb mit dem Zucker cremig rühren. Butter, Quark und Salz dazugeben und verrühren. Backpulver mit Mehl vermischen und ebenfalls unterrühren und in eine gefettete Backform geben, gleichmässig verteilen. Die Früchte bzw. das Kompott darauf geben und löffelweise das geschlagene Eiweiss verteilen.

Auf der zweituntersten Rille den Kuchen nun rund 1.5 Stunden backen. Ihr werdet feststellen, dass das Eiweiss richtig aufgeht und braun wird. Sobald der Kuchen fertig ist, herausnehmen und auskühlen lassen.

Anschnitt von der SeiteAuf dem Foto könnt Ihr kleine Zuckertropfen sehen, das kommt daher, dass ich den Kuchen noch heiss mit einem Küchentuch abgedeckt habe, um ihn im Auto zu transportieren. Die Zuckertropfen bilden sich auch, wenn man den Kuchen erst am nächsten Tag isst. Die Meringue wird dann etwas brökelig und weich, aber das hat geschmacklich keine Bedeutung.

 

 

Anschnitt von der Seite kleinFAZIT: Der Kuchen war wieder mal ein Erfolg:

  • schnell zusammen gerührt,
  • der Teig ist locker und lecker,
  • die Fruchtmasse macht ihn sehr saftig und
  • die Meringue-Masse gibt dem Kuchen etwas edles.

Frau Hänggli schreibt noch, dass er bis zu 3 Tage haltbar ist. Dazu kann ich nichts sagen, denn bei uns wurde er einfach aufgegessen – somit keine Gedanken bzgl. Aufbewahrung oder gar Haltbarkeit. Selbst unser Sohn, der kein Rhabarber isst, hat 2 Stück verdrückt. Somit: Wieder ein tolles Rezept aus dem Buch „Let’s bake“! Wünsche Euch eine schöne Woche, ich muss nun wieder mit Finn Gassi gehen, Eure Ina! 

1 Comment

  1. Emine

    1. Juli 2013 at 23:56

    Liebe Ina
    mt grossem Interesse und mit grosser Freude lese ich deine Cupcake-Cult-Blogs… und jedesmal machen mich deine Backkreationen gluschtig.. Das Wasser läuft mir dann im Mund zusammen / wieso ich das Buch haben will? ist wohl daher keine Frage mehr! ;-)

    Liebe Grüsse
    Emine

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