Kirschkuchen aus Kent – zum 2. Mal

KonfigläserDen kommenden Kirschkuchen habe ich in diesem Artikel (Link hier) schon einmal vorgestellt, aber ich möchte Euch davon noch 1 Mal erzählen, denn er schmeckt einfach lecker und gerade jetzt in der Kirschsaison unbedingt nachzumachen! Am Freitag habe ich die alljährige Kirsch-Konfi gemacht und natürlich liess ich einige Kirschen übrig, denn ich wollte diesen Kirschkuchen backen!

 

 

Let's bakeDas Rezept ist von Tamara Hänggli aus dem Buch „Let’s bake!“, erschienen im WERDVerlag (Link hier). Es ist eins der wenigen Rezepte, die ich wirklich 1:1 übernehme, also keine Ergänzungen, Änderungen oder sonst etwas! Benötigt werden keine exotische Zutaten, sondern eher was man im Vorrat eigentlich immer hat – einzig die frischen Kirschen!

Für eine 20cm grosse Kastenform (oder ich habe dieses Mal eine runde Form mit einem Durchmesser von 22cm verwendet):

200 gr entsteinte Kirschen
Saft einer halben Zitrone
120 gr Butter
1 gestrichen TL Salz
3 Eier
160 gr Mehl (hier habe ich 2/3 mit Dinkelmehl ersetzt)
2 TL Backpulver
110 gr Zucker

Puderzucker nach Belieben – ich hatte es versucht, aber da der Kuchen so saftig ist, ist der Puderzucker gleich wieder „verschwunden“

Zubereitung:
Die entsteinten Kirschen mit dem Saft der Zitrone vermischen und zur Seite stellen. Den Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen und die Form einfetten. Dieses Mal habe ich sie mit Kokosraspeln ausgestreut und ich muss sagen, dass werde ich nun immer machen, denn die Kombi aus Kokos-Kirschen und feinen Rührteig: sehr lecker!

KuchenIn einer neuen Schüssel die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen und die Butter zum Schluss mit unterrühren. Mehl, Backpulver und Salz in einer zweiten Schüssel vorab vermengen und zur Ei-Zucker-Butter Mischung hinzugeben. Nur so lange rühren, bis die Zutaten gleichmässig vermischt sind. Wie so oft bei Rührteig: Bitte nicht zu lange rühren, da der Teig sonst zu kompakt wird. Die Kirschen abtropfen und den Saft dabei auffangen, denn den benötigen wir nach dem Backen. Die Kirschen vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Teig heben und die Masse in die Form giessen. Mein Teig benötigte gute 45 Minuten! Herausnehmen und mit einem Spiess Löcher stechen. Jetzt kommt der Saft zum Einsatz und zwar mit Hilfe eines Löffels diesen über den Kuchen verteilen und zwar so, dass er in die Löcher fliessen kann. Den Kuchen vollständig auskühlen lassen. (Kleine Anmerkung: Mein Kuchen ist etwas dunkel geworden, denn das kommt durch den Dinkelmehl-Anteil!)

Kuchenstück

FAZIT: Ich verspreche hier nicht zu viel. Der Kuchen ist wirklich perfekt, denn er ist saftig, nicht zu süss, die frischen Kirschen haben noch eine gewisse Bissfestigkeit und er ist schnell zubereitet. Was will man mehr? Wir hatten ihn dieses Wochenende und da wir die Kinderzimmer umgeräumt und neu dekoriert haben, blieb fürs Backen nicht viel Zeit und dieser Kuchen war eine richtige Belohnung in der Kaffeepause!
Vorstellen könnte ich ihn mir auch auf einem Buffett zum Beispiel bei einem ausgiebigen Brunch an einem Sonntag!

Bis bald, Eure Ina.

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