Glutenfreie Schokoladenkekse

Glutenfreie FamilienrezepteAus dem neuen Buch „Familienrezepte glutenfrei“ von Aran Goyoaga (erschienen im AT Verlag) musste ich letzten Samstag das Rezept „Schokoladenkekse“ bzw. im Buch tragen sie den Titel „Die perfekten Cookies“ ausprobieren (ausprobiert und vorgestellt habe ich bisher die Madeleines). Die Zutatenliste ist sehr lang und auch ausgefallen, aber ich bekam alle Zutaten in unserem Bioladen. Entsprechend habe ich nun weitere Mehlsorten, neben Weizen-, Dinkel- und Roggenmehl nun auch Quinoa-, Reis- und Buchweizenmehl im Regal stehen. Die Autorin weist zwar darauf hin, dass man ihre Rezepte mit glutenhaltigen Lebensmitteln nachkochen/-backen kann, aber dies kommt für mich, die immer gerne etwas Neues ausprobieren möchte, nicht in Frage. Also, gemäss Rezept benötigt man folgende Zutaten für rund 32 Kekse:fertige Keks

110 gr weiche Butter
100 gr naturbelassenen Rohrzucker
100 gr dunkler Muscovadozucker
1 TL Vanilleextrakt
1 Ei
70 gr extrafeines Vollkornreismehl
45 gr Buchweizenmehl
30 gr Tapiokastärke
2 TL Backpulver
2 TL Natron (entspricht rund 10 gr)
1 TL Salz
1 TL gemahlener Zimt
1/8 TL geriebene Muskatnuss
150 gr kleine Schokoladentröpfchen
50 gr glutenfreie Haferflocken
60 gr grob gehackte Pekannüsse
35 gr ungesüsste Kokosflocken

Ihr seht die Zutatenliste ist recht lang. Leider erhielt ich keinen Muskovadozucker, so dass ich 200 gr dunklen Vollrohrzucker verwenden musste.

RohlingeZubereitung:
Butter und den Zucker in der Küchenmaschine rund 3 Minuten zu einer cremigen luftigen Masse rühren. Anschliessend das Ei und die Vanille hinzugeben und unterrühren. In einer zweiten Schüssel die Stärke, das Backpulver, das Natron, die 2 Mehlsorten und die Gewürze wie Zimt und Muskat vermengen und zur ersten Masse hinzugeben. Alles zu einer gleichmässigen Masse verrühren. Zum Schluss die restlichen Zutaten hinzufügen und alles zu einem kompakten Teig vermengen. Diesen Teig auf ein Backpapier geben und zu einer langen Rolle (40 cm lang und Durchmesser von 5 cm ) formen. In Alufolie einpacken und für 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen. Hat man keine Zeit zu backen oder möchte man diese Kekse auf Vorrat haben, kann dieser Teig in dieser Form auch bis zu einem Monat eingefroren werden.

TeigrolleNach einer Stunde den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen und die Teigrolle aufschneiden, d.h. ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier ausgelegten Backblech legen, dabei genug Abstand zwischen den Teiglinge lassen, denn sie gehen noch ziemlich auf bzw. in die Breite! 8-10 Minuten backen, sie sollten noch in der Mitte weich sein, denn sie werden beim Abkühlen noch fester.

 

 

ein Keks

FAZIT: Trotz der grossen Zutatenmenge sind die Kekse in der Zubereitung einfach und schnell gemacht. Die Gewürze, wie Zimt und Muskat, duften beim richtig beim Backen und die ganze Wohnung duftet danach! :-) Leider sind meine Kekse sehr in die Breite gegangen, so dass sie keinen richtig weichen Kern mehr hatten und ich finde sie auch zu gross geworden sind. Ich persönlich esse lieber zwei kleinere Kekse, als einen Riesenkeks. Geschmacklich? Sie sind ziemlich süss und durch den Vollrohrzucker sehr malzig. Ich gehe davon aus, dass sie mit anteiligem Muscovadozucker, der geschmacklich mehr ins Karamell gehen soll, besser schmecken. Meine Kinder fanden die Kekse natürlich super, denn sie enthielten alles was Kinderherzen höher schlagen lässt: Schokolade, Nüsse und nochmal Schokolade! 

Beste Grüsse und bis bald, Eure Ina

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