Glutenfreie Olivenöl-Madeleines mit Zitrone und Buttermilch

Glutenfreie FamilienrezepteBei diesem traumhaften Frühlingswetter hatten wir Lust auf etwas kleines Süsses; also keine Torte, keinen opulenten Kuchen. In dem Buch „Familienrezepte glutenfrei“ von Aran Goyoaga (AT Verlag erschienen) fand ich ein sehr ansprechendes Rezept, was genau unseren Bedürfnissen trifft: glutenfreie Olivenöl-Madeleines mit Zitrone und Buttermilch.

Für rund 36 Stück benötigte ich:
80 gr Butter
200 gr naturbelassener Rohrzucker (ich habe nur 150 gr verwendet und wir fanden sie ausreichend süss)
Abgeriebene Schale von 3 Zitronen (Bioqualität!)
3 Eier
100 gr Vollkornreismehl
50 gr Hirsemehl
30 gr Tapiokastärke
1 EL Leinsamenmehl (dieses hatte ich nicht, so dass ich stattdessen Quinoamehl genommen habe)
1 TL Backpulver
1/2 TL Salz
60 ml Buttermilch
125 ml Olivenöl

in der FormZubereitung:
Die Butter in einem Topf auf kleiner Hitze schmelzen lassen. Den Zucker mit der Zitronenschale und den Eiern mischen und für rund 5 Minuten mittels einer Küchenmaschine auf höchster Stufe schaumig rühren.
In einer zweiten Schüssel die restlichen Zutaten bis und mit dem Salz vermengen und zu der erstgenannten Masse hinzugeben. Buttermilch und Olivenöl zur flüssigen Butter geben und ebenfalls unter die Zucker-Mehl-Mischung rühren. Den Teigb bitte zum Schluss nicht zu lange rühren. Alle Zutaten sollten zu einem homogenen Teig vermischt worden sein. Abgedeckt für rund 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Den Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Die Form ausbuttern und mit gemahlenen Mandeln ausstreuen, so verhindert man ein Festkleben der fertigen Madeleines. Sobald der Ofen aufgeheizt ist, den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und bspw. mittels eines kleinen Eisportionierers den Teig in die Madeleine-Mulden verteilen. Für 8 Minuten backen – dabei nicht die Ofentür öffnen – und anschliessend die Temperatur auf 160 Grad Umluft reduzieren und weitere 5 Minuten backen – Stäbchenprobe! Herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Mit Hilfe eines spitzen Messer die einzelnen Madeleines aus den Mulden herausnehmen. Am besten noch warm geniessen!

Madeleine

FAZIT: Sie schmecken soooooooooo gut. Sie sind saftig, nicht zu süss und haben ein feines Zitronenaroma! Das sie glutenfrei sind, schmeckt man nicht heraus. Die Autorin erwähnt, dass der flüssige Teig im Kühlschrank rund 2 Tage aufbewahrt werden kann. Also, vielleicht doppelte Menge machen, so hat man für 3 Tage frische Madeleines! Perfekt! :-)

Wünsche Euch für morgen einen guten Wochenstart, Eure Ina

Leave a Reply