Erdbeeren – eine süsse fruchtige Versuchung

5 kg Erdbeeren auf einen Schlag – Was nun damit anfangen? Einen Teil habe ich eingefroren, denn ich habe schon vor einiger Zeit Erdbeermarmelade gekocht, und den anderen Teil habe ich wie folgt verwendet:

  • Erdbeer-Milchshake als feines Dessert oder Zwischendurch
  • Erdbeer-Vanille-Cookies

Dessert für kleine Winnie Pooh FansIhr fragt Euch warum nicht Erdbeer-Cupcakes? Ja, die hatten wir erst (seht hier), so dass wir uns für einen Erdbeer-Milchshake entschlossen haben. Den Shake gab es als Sosse zu Vanilleeis, quasi das Vanilleeis war der Eisberg im Meer aus Erdbeershake. Die Kinder fanden das grosse Klasse und konnten davon nicht genug haben. Gemacht war der Shake sehr schnell, je nach Verfügbarkeit von Joghurt, Quark, Vanillezucker und/oder Agavensirup, etwas Zitronensaft und natürlich Milch. Ich hatte noch eine recht reife Banane übrig, die ich gleich mit verwerten konnte, so konnte ich noch die natürlich Süsse der Banane mit verwenden. Alles miteinander verrühren und mit den Erdbeeren pürieren. Je mehr Milch hinzugegeben wird, desto flüssiger wird der Shake. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Natürlich kann auch das Vanilleeis vor dem Pürieren mit hinzugegeben werden kann, so wird das ganze cremiger. Wir haben das Eis separat dazu gegessen und mit einem Schokoladenfluit und frischen Himbeeren verziert. Gemäss Wikipedia besteht zwischen einem Shake und einem Frappé kein Unterschied. Shake kommt von Schütteln und lediglich in der Schweiz wird dazu  Frappé gesagt.

FAZIT: Ein schnelles und einfaches Dessert oder auch als Frühstücks-Drink zu verwenden. Er ist fruchtig und erfrischend. Eine wunderbare Möglichkeit viele feine Erdbeeren und Milchprodukte zu verwerten!

PS: Sorry für das „nicht ganz blog-taugliche“ Foto, es entstand ganz spontan und bevor sich meine Tochter über ihren Nachtisch hermachen konnte, drückte ich noch schnell auf den Auflöser!

 

Erdbeer-Cookie Trilogie„Erdbeere-Vanille-Cookies“ – fruchtig, süsse, weiche Kekse.

Als Abschluss der gemeinsamen Spielgruppen-Zeit veranstaltete die Spielgruppenleiterin meines Sohnes einen Brunch mit den Kindern und Eltern. Entsprechend brachte jeder etwas mit. Unsere Aufgabe war Brot mitzubringen. Ich backte mein Nussbrot (Rezept hier) und dachte mir, dass ich doch zu diesem Anlass noch ein paar Erdbeeren loswerden kann, oder? Erdbeer-Cookies habe ich vorher noch nie gemacht noch gegessen, aber für kleine Kinderhände/-mägen doch perfekt. Im Internet habe ich ein Rezept gefunden, dass richtig viele Erdbeeren verwendete und das kam mir doch bei 5 kg frischen Erdbeeren sehr gelegen. Die Idee gefiel mir, aber ich änderte das Rezept weitgehend ab: ich reduzierte den Zucker und die Menge an die Rahm und fügte Ricotta, Ei und Milch hinzu, Vanille gab ich zum Teig und so entstanden meine „Erdbeer-Vanille-Cupcakes“:

340 gr frische, klein geschnittene Erdbeeren
1 EL Zitronensaft
320 gr Mehl (50% davon Zopfmehl)
3 TL Backpulver
110 gr Zucker
1 Ei
100 gr Ricotta
etwas Milch
1/4 TL Vanille
120 ml Halbrahm

Den Ofen auf 170 Grad Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

Die kleingeschnittenen Erdbeeren mit dem Zitronensaft vermengen und zur Seite stellen. In einer zweiten Schüssel das Mehl mit dem Backpulver, dem Zucker und der Vanille verrühren. Das Ei in einer kleinen Schüssel verquirlen und den mit etwas Milch cremig gerührten Ricotta hinzugeben. Die Masse nun zu den trockenen Zutaten geben und mit einem Teigschaber per Hand verrühren. Den Rahm zum Schluss mit beigeben. Die Erdbeeren vorsichtig unterrühren. Mit Hilfe eines kleinen Eisportionierers oder einem Esslöffel kleine Teighäufchen auf die Backbleche geben, dabei Abstand zueinander einhalten, da die Cookies etwas auseinander gehen.

Warmer CookieDie Cookies nun rund 20-25 Minunten goldbraun backen, vom Blech nehmen und auskühlen lassen. Vorsicht heiss, am besten einen Pfannenwender dabei verwenden! Ausgekühlt, in Dosen verschlossen sind die Cookies im Kühlschrank 3-4 Tage haltbar.

Variation: Ich kann mir die Cookies gut mit weissen oder dunklen Schokoladenstücken vorstellen. Wer es eher mit Nüssen versuchen mag, sollte vielleicht Pistazien verwenden, oder? Was denkt Ihr?

FAZIT: Unheimlich fruchtig, saftig, leckere Cookies. Vielleicht kennt Ihr die Eissorte „Strawberry Cheescake Ice Cream“? Wenn ja, dann könnt Ihr Euch vorstellen, wie die Cookies schmecken! SEHR lecker! Schon den rohen Teig konnte man löffelweise „wegschlecken“!

Eine schöne Woche wünsche ich, Eure Ina!

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