Buchrezension: Myriam Zumbühls “Myriams Kuchen & Tartes und Co.”

CoverFrau Zumbühl lernte ich zum ersten Mal im Fernsehen kennen. Sie moderierte die Sendung “Myriam und die Meisterbäcker” im Schweizer Fernsehen (in meine Artikel “Cream-Cheese-Brownies” habe ich schon davon berichtet – Link hier) und mit ihrer natürlichen und liebevollen Art wurde ich gleich ein Fan von ihr. Entsprechend freute ich mich auf das neue Backbuch, dass es seit September in den Buchregalen zu kaufen gibt. Herzlichen Dank an den AT Verlag (Link hier) für das Exemplar an dieser Stelle. Nun habe ich in den letzten Wochen einige Rezepte ausprobiert und kann Euch nun das Buch vorstellen.

Das Buch fängt mit einem süssen Foto von ihrer Grossmutter von und einer dazugehörigen liebevollen Widmung. Erst im Anschluss wendet sich Frau Zumbühl mit ihrem Vorwort, was den Titel trägt “Das Glück vom Backen“, an den Leser. Dabei betont sie, dass nicht viel benötigt wird um Glücksgefühle entstehen zu lassen. Vor allem auf die Verarbeitung von Qualitätsprodukten und den damit verbundene Genuss geht sie in ihrem Vorwort ein. Die sich anschliessenden Rezepte sind gemäss der Jahreszeiten in vier Kategorien eingeteilt, wie:

  1. Frühling,
  2. Sommer,
  3. Herbst und
  4. Winter.

Jedes Kapitel hat Eingangs einen kurzen Bezug zur Jahreszeit, die den Leser wohl auf die darauffolgenden Rezepte vorbereiten soll. Die Rezepte reichen von süss bis herzhaft, von klassisch als auch modern und kommen aus unterschiedlichsten Ländern wie bspw. Amerika, Frankreich, England, Deutschland. Kurze persönliche Anmerkungen zu jedem Rezept geben dem Leser einen kleinen privaten Einblick von Frau Zumbühls Backgeschichte. Abgerundet wird das Buch von einem Rezepteverzeichnis.

Die Auswahl der Fotos und das Layout des Buches sind sehr professionell und stilvoll. Das Buch ist kein einfaches Rezeptbuch, sondern vielmehr ein Bilderbuch mit Rezepten.

Als ich das Buch zum ersten Mal durchgeblättert habe, sind mir gleich die vielen herzhaften Rezepte, wie Hackfleisch-Pies, Lachscake mit Dill, Pilzstrudel mit Taleggio etc. aufgefallen. Genau diese Vielfalt an Rezepten machen das Buch zu einem “Allrounder” in der Küche – sprich der Leser findet für jeden Anlass etwas – Torte, Kuchen, zum Apero oder als Mittagessen oder Abendessen. Ausführliche Backtipps oder Grundlagen werden in diesem Buch nicht vermittelt; entsprechend kein Buch für Anfänger.

FAZIT: Frau Zumbühls Backbuch ist ein sehr schönes Backbuch, das mit seinen persönlichen Anmerkungen und den wunderschönen Fotos etwas Spezielles ist. Die von mir ausprobierten Rezepte, wie Ricotta-Tarte mit Pinienkerne, Hackfleisch-Pies mit Wachteleiern etc. sind unterschiedlich ausgefallen. Ich sage mal, dass ich lediglich 50% der Rezepte wiederholen würde. Ich weiss nicht ob es an den Rezepten liegt, am Geschmack oder an meine Zubereitung – aber eines weiss ich: Ich werde nicht aufgeben und noch einige Rezepte daraus probieren! 

Bei uns ist es heute sehr nass, kalt und nebelig – somit wünsche ich allen einen gemütlichen Herbsttag, Ina.

 

Tomaten-Ricotta-GalettePS: Gestern Abend habe ich zwei weitere Rezepte ausprobiert und zwar die “Tomaten-Ricotta-Galette” und die “Apfel-Taleggio-Tarte”. Das erstgenannte ist mit einem Mürbeteig und das zweitgenannte mit einem Hefeteig. Beide Tartes waren lecker, aber auch hier, nur eins davon würde ich noch einmal backen – “Apfel – Taleggio-Tarte”! Liebe Grüsse InaApfel-Taleggio-Tarte

 PPS: Falls jemand ein genanntes Rezept haben möchte, bitte per Email melden! 

2 Comments

  1. Marion

    14. November 2013 at 14:26

    Liebe Ina,

    die Weihnachtszeit naht in riesen Schritten. In Wien eröffnen morgen die Weihnachtsmärkte. Und ich plane nächste Woche gemeinsam mit unserer Mutter Plätzchen zu backen. Es heißt: Jetzt oder nie 🙂 Kannst Du mir ein paar Tips geben? Bzw. ausprobieren und auf Deinem Blog posten 😉

    Welches Kochbuch sollte man für die Weihnachtsbäckerei im Haushalt haben?

    Danke Dir!

    Liebe Grüße
    Marion

    1. Ina

      15. November 2013 at 14:45

      Liebe Marion, danke für Deine Nachricht. Gerne werde ich mir darüber Gedanken machen und Dir hoffentlich ein paar gute Tips geben können – insbesondere welches Plätzchenbuch hält was es verspricht, oder? 😉 Bis bald, Ina

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