Tessiner Maroni Kuchen – glutenfrei!

fertiger KuchenDas Rezept für den Tessiner Maroni Kuchen stammt aus der wöchentlichen Coopzeitung (Link hier). Als ich es gesehen hatte, schenkte ich ihm keine grosse Aufmerksamkeit, denn Maronikuchen hatte ich einmal in Wien probiert – ist zwar schon einige Jahren her, aber so etwas vergesse ich nie – und der Kuchen war geschmacklich leider eine Katastrophe. Uah, wenn ich jetzt schon daran denke. Warum komme ich nun mit einem Maronikuchenrezept? Tja, wie es so will hat ja fast alles eine zweite Chance verdient, oder? Und so war es dann auch. Letzte Woche besuchte ich eine Bekannte zum Kaffeetrinken. Und was gab es? Maroni-Kuchen!!!!…. Aber dieser hier roch himmlisch! So war es für mich keine Überwindung ihn zu probieren, denn was gut riecht, muss auch gut schmecken, oder? Die Kinder assen schon eifrig und ich? Schon beim einstechen der Gabel war mir klar, dass dieser Kuchen keinerlei Ähnlichkeit hat mit dem aus Wien! Saftig, saftig und noch einmal saftig! Bei einem Stück blieb es nicht und das Rezept habe ich mir auch gleich mit genommen. DANKE Damaris, für den wundervollen Nachmittag und den feinen Kuchen!

Gestern war es dann soweit. Ich habe den Kuchen gebacken und freue mich Euch das Rezept vorzustellen ;-). Für eine 18 cm grosse Springform benötigt man folgende Zutaten:

150 gr gemahlener Rohzucker
3 Eigelbe
220 gr tiefgekühltes Maronen-Püree, aufgetaut
100 gr weiche Butter
150 gr gemahlene Haselnüsse
3 Eiweisse
1 Prise Salz
20 gr Haselnuss-Krokant

Puderzucker zum Bestäuben
60 g dunkle Schokolade, geschmolzen
60 g Haselnuss-Krokant oder andere Dekoration

Maronen PüreeZubereitung:
Die Backform einfetten und mit Nüssen ausstreuen. Den Backofen auf 160 Grad (Umluft oder 180 Grad Ober-/Unterhitze) aufheizen.
Den Zucker mit den Eigelben cremig schlagen, so lange bis die Masse hellbraun ist. Das Püree, die Butter und die Nüsse nacheinander hinzugeben und ordentlich umrühren. Das Eiklar mit dem Salz steif schlagen und unter die Masse heben. Masse in die Form füllen, glattstreichen und auf der untersten Ebene des Backofens 15 Minuten backen. Den Krokant oben drüber streuen und weitere 35-45 Minuten backen. Bitte zum Ende hin mehrmals kontrollieren, denn der Kuchen sollte innen noch feucht sein. Sobald er fertig ist, herausnehmen und vollständig abkühlen lassen. Erst dann aus der Form nehmen und mit Schokolade übergiessen und dekorieren.

GlasurZum ersten Mal habe ich diese Schokoladenglasur (siehe Foto) verwendet und Ihr könnt selbst sehen, dass die Glasur in Wirklichkeit etwas anders aussieht – schade! Zum Bestreuen habe ich verschiedene Schokoladenstreusel benutzt. Optisch nicht wirklich der „Hingucker“, aber mit Überzeugung und LIEBE gebacken. Den Kuchen bringe ich heute einer Freundin mit und ich bin mir sicher, dass auch Ihr der Kuchen schmecken wird.etwas enttäuschend

FAZIT: Schnell, einfach und lecker! So soll es sein und mehr muss ich dazu nicht sagen!

viele bunte Streusel

Ein schönes Wochenende, bis bald, Eure Ina

PS: Gemäss Wikipedia wird Maroni nur mit einem „r“ geschrieben, aber man sieht es auch mit zwei „rr“. Ich habe mich für Wikipedia-Variante entschieden! ;-)

 

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