Apfel-Schichtkuchen

fertig…und wieder ein Apfelkuchenrezept, denn meiner Meinung nach gibt nichts bzw. kaum ;-) etwas besseres als einen Kuchen mit reichlich Äpfeln. Auf der Suche nach einem neuen Rezept, fiel mir folgendes in die Hände: „Apfel-Schichtkuchen„. Gefunden habe ich es auf der Seite „Valentinas-Kochbuch“ (Link hier) und ursprünglich stammt von Frau Annik Wecker.

Für einen runden Apfelkuchen mit einem Durchmesser von 26 cm werden folgende Zutaten benötigt:

Zutaten
1 kg Äpfel
2 EL Zitronensaft
100 gr Crème fraîche
150 gr weiche Butter
250 gr Zucker
¼ TL gemahlene Vanille
4 Eier
300 gr Mehl
2 ½ TL Backpulver
1 TL gemahlener Zimt
¼ TL Salz
2 EL Milch
1 EL Rum
3 EL Zimtzucker (ich habe dunklen Vollrohrzucker mit Zimt vermischt und noch Mandelblättchen hineingetan)

Zubereitung:

Backofen auf 175 Grad bei Ober-/Unterhitze (160 Grad Umluft) vorheizen, Springform einfetten und die Äpfel schälen, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Letztere mit Zitronensaft und der Creme fraiche vermischen und zur Seite stellen.

In einer Schüssel die weiche Butter mit dem Zucker und der Vanille schaumig rühren und die Eier nach und nach hinzugeben und unterrühren. In einer zweiten Schüssel die trockenen Zutaten wie Mehl, Backpulver, Zimt und Salz, vermengen und mit den restlichen Zutaten, wie Milch und Rum, zur Butter-Ei-Mischung geben.

vor dem BackenNun geht es ans Schichten, d.h. erst etwas Teig in die Form geben (rund 1/3 der Menge), dann die Hälfte der Apfelmenge darauf verteilen und mit dem nächsten Teigdrittel bedecken. Die restlichen Apfelspalten gleichmässig verteilen und mit dem übrigen Teig die Masse glatt streichen. Die Mandel-Zucker-Zimt-Mischung als letztes oben verstreuen und ab on den Ofen. Bei mir hat der Kuchen bei Umluft und im unteren Drittel der Einschiebhöhe fast 1.5 Stunden benötigt. Bitte zwischendurch immer wieder kontrollieren. Zudem muss ich noch erwähnen, dass ich leider keine 5 Schichten wie beschrieben erstellen konnte, denn die Teigmasse war zu in der Konsistenz zu fest/dick, als dass ich sie dünn auf den Formboden verteilen konnte. Entsprechend hatte ich zu wenig für 2 weitere Teigschichten. Somit gelang mir nur eine Teigschicht, veteilte alle Äpfel darauf und deckte diese mit dem restlichen Teig ab. Ich denke dass dies für die geschmackliche Beurteilung kein Nachtteil sein wird, denn er duftete köstlich und sieht auch schön aus, oder?Seitenansicht

NusskuchenProbieren konnte ich leider nur die kleinen Teigfetzen probieren, die an der Backform klebte, als ich diese löste, denn der Kuchen wie auch der zweite Kuchen – Nusskuchen nach dem Rezept meiner Oma (Link hier) – ist für den Sport- und Turnverein. Der ortsansässige Turnverein veranstaltet heute ein Turnfest mit rund 700 Teilnehmern und zum leiblichen Wohl werden Kuchen gebacken, was ich ja sehr gern mache! :-) Trotz allem gibt es ein Fazit:

FAZIT: Der Kuchen duftet nach Zimt, Äpfeln und Mandeln und somit bekommt er von mir schon einen Pluspunkt. Das etwas Teig, also was ich probieren konnte, war sehr lecker. Durch die von mir hinzugefügten Mandelblättchen bekommt er eine dünne Kruste, was dem Kuchen neben dem weichen Rührteig und der fruchtigen, ebenfalls weichen Füllung gut tut. Leider klappten die Schichten nicht, vielleicht beim zweiten Anlauf, denn so schnell gebe ich nicht auf! 

fertig

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende, bis bald, Eure Ina

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