• vegane Lauch-Fenchel-Tarte mit geräuchertem Tofu

    Veröffentlicht am 24. Januar 2014 von Ina in Alle Rezepte, Wähen/Tartes.
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    Heute begebe ich mich auf den veganen “Ernährungspfad”. Ich habe mir vor kurzem das Buch von Attila Hildmann “VEGAN FOR FUN” vom BECKER JOEST VOLK Verlag gekauft und lasse mich quasi “inspirieren”, d.h. ob ich wirklich die Rezepte 1:1 nachkochen/-backen werde, weiss ich noch nicht, aber bestimmt werde ich manches ausprobieren und meiner Familie servieren. Ich bin gespannt wie das schmecken und ankommen wird.

    TarteDie “Lauch-Fenchel-Tarte” ist solch eine “Inspiration”, denn in dem Buch ist es eine reine Lauchquiche. Sowohl an dem Teig als auch an dem Belag habe ich improvisiert, denn z.B. ich liebe den Teig von Tamara Hänggli (hier) und habe ihn kurzerhand mit veganen Zutaten zubereitet. Der Teig aus dem Buch mit rund 400 gr Mehl und 220 gr Margarine finde ich mengenmässig für eine Tarteform ziemlich viel und auch sehr reichhaltig. Wie gesagt, den Belag habe ich ebenfalls geändert. Ich liebe Lauch aber nur Lauch, das tut leider meinem Magen-Darm-Trakt nicht gut. Entsprechend fügte ich noch eine Knolle Fenchel und 2 Rübli und eine Knoblauchzehe hinzu. Wie könnte es auch anders sein, den Guss aus 500 ml Soyasahne habe ich auch abgeändert, nachdem ich keine Soyasahne im Bioladen gefunden habe. Stattdessen vermischte ich 300 ml Reismilch mit Soya-Sauerrahm…aber seht selbst was ich und in welchen Mengen (für eine normal Grosse Tarteform) benötigt habe:

    Teig:
    180-200 gr Dinkel-Vollkornmehl
    40 gr Reismehl
    50 gr Soya-Margarine
    1 TL Salz
    1 EL Vollrohrzucker (oder das nächste Mal 1 EL Mandelmus – stelle ich mir auch sehr gut vor)
    etwas kaltes Wasser
    150 gr veganen Mozzarella

    Belag:
    1 grosse Stange Lauch
    2 Rübli
    1 Fenchel
    150 gr Räuchertofu
    1 Knoblauchzehe
    Olivenöl
    1 EL Gemüsebrühe
    Salz, Pfeffer

    ReismilchGuss:
    300 ml Reismilch
    40 gr Maisstärke
    2 gehäufte EL Soya-Sauerrahm
    1 Chilichote
    Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Gomaso (schwarzer Sesam mit Meersalz – im Bioladen erhältlich)

    Zubereitung:
    Die Teigzutaten mit der Maschine verkneten und so einen ausrollfähigen Teig herstellen. In eine ausgebutterte Tarte-Form legen und mit einer Gabel mehrmals einstechen. Im Kühlschrank kühl stellen, bis der Backofen auf 200 Grad (Umluft) aufgeheizt ist. Den Teig dann ohne Belag 10 Minuten vorbacken.

    Für den Belag alle Zutaten klein schneiden. Die Tofuwürfel und den Knoblauch in reichlich Olivenöl 5 Minuten anbraten und das Gemüse hinzugeben. Mit einem Deckel rund 5 Minuten dünsten lassen. Mit Salz und Pfeffer und 1 EL Gemüsebrühe würzen. Für den Guss alle Zutaten miteinander vermischen und abschmecken. Die Chilischote halbieren, entkernen und klein hacken; im Guss unterrühren.

    Die Gemüsemischung auf den “angebackenen” Teig geben und den Guss darüber giessen. Im Backofen 30 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und auskühlen lassen.

    Stück

    FAZIT: Meine grosse Sorge war das der Guss am Ende nicht stockt und ich eine ziemliche “Matsche” in der Tarteform haben werde, aber das war Gott sei Dank nicht der Fall. Gut war auch, dass ich den Teig 10 Minuten “vorgebacken” habe, so war er am Ende knusprig und nicht vollgesogen mit der Feuchtigkeit vom Belag. Konsistenzmässig war die Tarte gelungen, denn der Boden war durch und knusprig, das Gemüse war mit den Rüblis gar und noch bissfest und der Guss war fest. Einzig zu beachten ist, dass man den Tarteboden wirklich dünn ausrollt. Geschmacklich war sie ebenfalls sehr gut. Der geräucherte Tofu verleihte dem Kuchen etwas würziges. Ich kann die Tarte mir sehr gut in der Kombi: Räuchertofu-Spinat-Walnüssen vorstellen oder etwas mit Mais-Paprika…? Der Fantasie sind wie immer keine Grenzen gesetzt.

    Wünsche Euch ein schönes Wochenende, ich mache es mir gemütlich mit dem neuen Backbuch “TORTEN” von Linda Lomelino (habe ich heute zugeschickt bekommen und werde bald berichten!!! – sage nur eins: “Es macht Lust auf TORTEN!” :-) ) gemütlich und versuche eine Entscheidung zu fällen, welche Torte als erstes in Angriff genommen wird – ihr seht, mein “veganischer Ernährungspfad” ist für mich eine Art Abwechslung im Kochen/Backen und kein Dauerzustand. Also, bis dahin alles Gute Eure Ina.



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