Apfel-Ricotta-Crumble

Apfel-Ricotta-CrumbleApfel-Ricotta-Crumble“ ein spontaner Nachtisch an einem Sonntag Abend. Während ich gestern Abend das Abendessen zubereitet habe, kam mir die Idee eines „Crumbles“. Schliesslich hatte ich noch Äpfel übrig, die ich eigentlich zu einem Apfelkuchen am Wochenende verarbeiten wollte, aber aufgrund Zeitmangel blieben sie liegen. Also, was benötigt man für einen Crumble?

  • Äpfel,
  • Haferflocken,
  • Zitrone,
  • Vanille,
  • Zucker,
  • Mehl oder Maisstärke und
  • Butter.
  • Rosinen und gehobelte Mandeln punkten bei uns ebenfalls immer.

Alle Hauptzutaten vorhanden, die wie in folgender Menge Verwendung fanden:

Für eine Auflaufform mit einem Fassungsvermögen von ca. 2 Liter:

Für die Apfelschicht:
4-5 grosse Boskopäpfel
1 Zitrone, Saft
2 EL Vollrohrzucker
einige Rosinen
einige gehobelte Mandeln
1 EL Rum
1 EL Vanillepuddingpulver
1 EL Maizena (Stärke)
1 TL Zimt
etwas Muskatnuss, Nelkengewürz

Ricottaschicht (Wieso Ricotta? Ricotta war noch im Kühlschrank und musste weg. Zudem esse ich gerne den italienischen Frischkäse, da er etwas säuerlich im Geschmack und von der Konsistenz etwas fester als Quark ist und sich wunderbar in Aufläufen, Tartes, Wähen etc. macht. – Also warum nicht in einem Crumble?):
250 gr Ricotta
etwas Zitronensaft
1/2 TL Zimt
1/2 TL Vanillemark
2 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Vanillesalz

Crumble-Schicht:
100 gr Vollrohrzucker
75 gr Haferflocken (eigentlich die feine Sorte verwenden, wie ihr vielleicht auf dem Foto erkennen könnt, hatte ich nur die groben Vollkornhaferflocken, aber ich finde sie wenn sie auch fester sind lecker)
100 gr Mehl
1/2 TL Zimt
1 Prise Vanillesalz
ca. 70 gr Butter – weiche

Ja, ich gebe zu, kein Essen mit nur 2-3 Zutaten, aber dafür ein Essen mit nur wenig Abwasch, denn ich konnte alle 3 Schichten in nur einer Schüssel anrühren!

Angefangen habe ich mit den Äpfeln: geschält, entkernt und klein geschnitten und mit dem Zitronensaft und den restlichen Zutaten vermengt. Die Auflaufform mit etwas Butter eingefettet und die Apfelschicht eingefüllt. Nun ging es mit der Ricottaschicht weiter, die ich ebenfalls in der Schüssel angerührt habe. Alle Zutaten verrühren und abschmecken – also wer es süsser mag, mehr Zucker rein oder wer es cremiger bevorzugt, kann noch beispielsweise mit flüssiger Sahne nachhelfen. Diese Masse auf die Äpfelschicht verteilen und weiter ging es mit dem Crumble. Diese war auch ruck zuck in der selben Schüssel zubereitet. Die dafür angegebenen Zutaten verrühren bis Streusel entstanden sind. Diese Streusel auf die Ricottaschicht verteilen und ab in den vorgeheizten Ofen (200 Grad Umluft rund 30 Minuten) backen.

NahaufnahmeFAZIT: Der Crumble hat uns richtig lecker geschmeckt. Mein Mann und die Kinder hätten zwar gerne noch Vanilleeies dazu gehabt, aber aufgrund der spontanen Sonntagabend-Idee hatten wir keins im Gefrierschrank. So assen wir es so und konnten sogar noch heute Mittag den aufgewärmten Rest vernaschen bzw. verknuspern, denn die Streuselmasse ist richtig knusprig geworden, die Äpfel hatten noch Biss und die Ricottaschicht gab einem das cremige Gefühl im Mund. Lecker! Zudem muss ich hier noch hinzufügen, dass es eher eine kalorienärmerer Crumble geworden ist, denn wer sich mit Crumbles auskennt, weiss wie reichhaltig sie sein können.

Eine schöne Woche wünsche ich Euch, Eure Ina.

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