„Altwiener Topfentorte“ von Sarah Wiener

TorteDie Internetseite „Valentinas-Kochbuch.de“ ist ein wahrer Fundus von Buchrezensionen, Rezepten und Kommentaren. Ich schaue gerne dort vorbei und vertiefe mich in diverse Artikel. Schaut doch selber mal rein (Link hier); kann ich nur empfehlen! Beim letzten Mal kopierte ich mir das Rezept „Altwiener Topfentorte“ von Sarah Wiener (Buch „Herdhelden“ vom GU Verlag – Link hier) heraus, denn Valentinas Artikel versprach einen „…äussert schmackhaften, saftigen Rührkuchen, der die Bezeichnung „Torte“ durchaus verdient.“ Diese Worte und das dazugehörige Foto überzeugten mich das Rezept bei nächster Gelegenheit auszuprobieren. Heute war also so ein Tag: Die Kürbis-Cupcakes waren verdrückt und ein Sonntag ohne ein gemütliches Kaffeetrinken mit Mann und Kindern einfach nicht vorstellbar – also ein schnell zubereiteter Kuchen musste her.

Für die die den Begriff „Topfen“ nicht kennen: Der Ausdruck „Topfen“ kommt aus Österreich und steht für Quark. Gemäss Rezept wird hier Quark mit einem Mindestfettgehalt von 20% angegeben. Ich hatte lediglich Quark mit 5%, aber das hielt mich nicht davon ab den Kuchen zu backen und vorab: „Der Kuchen schmeckte SEHR lecker – kann mir nicht vorstellen, dass man den Unterschied schmecken würde.“

Zutaten für eine Springform von rund 22 cm Durchmesser:
4 Eier
120 gr weiche Butter
120 gr Zucker
120 gr Quark (Topfen)
1 Päckchen Vanillezucker
abgeriebene Schale einer Zitrone
120 gr gemahlene Mandeln
1 Prise Salz
4 cl Rum

Puderzucker zum Bestäuben und etwas Alufolie zum Abdecken

Torte kurz nach dem BackenDen Backofen auf 180 Grad Umluft (Ober-/Unterhitze 200 Grad) vorheizen. Die Eier trennen und das Eiweiss mit dem Salz zu steifem Schnee schlagen und zur Seite stellen. Die Eigelb mit der Butter, dem Zucker und dem Vanillezucker zu einer cremigen Masse rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die restlichen Zutaten hinzugeben und zu einem cremigen Teig verrühren. Den Eischnee am Ende mit einem Teigschaber vorsichtig unterheben und in die Masse in eine gefettete Form geben. Gemäss Valentina empfiehlt sich den Boden der Form mit Backpapier auszulegen, damit sich der fertige Kuchen am Ende besser löst. Ich habe die ausgefettete Form mit gemahlenen Mandeln ausgestreut und bekam meinen Kuchen problemlos von der Form. Also, die Entscheidung liegt bei Euch :-)!
Der Kuchen muss rund 35-45 Minuten backen. Vor Ablauf der letzten 10 Minuten sollte man den Kuchen mit Alufolie abdecken, damit die Oberfläche nicht zu braun wird. Sobald er fertig ist, herausnehmen und auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

saftiger Teig und hauchdünne Kruste

FAZIT: Der Kuchen war wirklich sehr saftig, schmackhaft und gemäss unserem Sohn: „Mami, das ist jetzt mein Lieblingskuchen!“ – na, wenn das nicht ein Kompliment ist! Uns hat er auch sehr gut geschmeckt! Bestimmt schmeckt er morgen – ein Tag durchgezogen – mindestens noch einmal so gut, wenn nicht sogar besser! Bin gespannt!

Wünsche Euch mit diesem Artikel einen schönen Rest-Sonntag und einen guten Start in die neue Woche, Eure Ina! 

Leave a Reply