Minze-Matcha-Macarons

3 MacaronsMinze-Matcha-Marcons“ – ein frühlingshafter Genuss, sowohl optisch als auch geschmacklich:  Leichte Creme, die nach Matcha-Tee und Minze schmeckt, umhüllt von zwei dünnen Mandel-Baiser-Schalen mit einer hauchdünnen Kruste. Dieser Satz hört sich doch an, wie aus einer Werbung, oder? :-) Egal, Hauptsache die Macarons sind etwas geworden, sie schmecken der Familie und darüber bin ich sehr stolz!

Schon seit einiger Zeit habe ich mir das Backen von Macarons vorgenommen und auch schon viel darüber gelesen. Heute morgen habe ich mich ans Werk gemacht und anhand dem Rezept für den Macaron-Teig von „Chefkoch.de“ die Teigschalen zubereitet. In vielen Videos, Blogs, Rezepten, Zeitschriften etc. wird auf die akribische Einhaltung der Zutatenmenge hingewiesen, denn sonst wäre jeder Versuch zum Scheitern verurteilt. So habe ich mich also mit der Küchenwaage bewaffnet und alle Zutaten genau abgemessen (sogar das Eiweiss!). Was wird benötigt?

Für ca. 15 Macarons (30 Teigschalen):
45 gr Mandeln, gemahlen, ohne haut
75 gr Puderzucker
36 gr Eiweiss
10 gr Zucker
Messerspitze Lebensmittelfarbe (Pulver oder flüssige, keine auf Ölbasis, da diese den Eischnee wieder zusammen fallen lässt!)

Macaron vor dem BackenDas Eiweiss mit dem Rührgerät steif schlagen und dabei die 10 gr Zucker mit einrieseln lassen. Das Rührgerät beiseite stellen und nun nur noch mit dem Teigschaber arbeiten. Die Farbe als Nächstes mit hinzugeben und verrühren. Sowohl Puderzucker und Mandeln portionsweise langsam und vorsichtig unter die Eiweissmasse unterrühren. Der Teig wird von der Konsistenz fester und dicker. Das Ganze nun in einen Dressiersack füllen und mittels einer runden Lochtülle auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech kleine Kreise im Durchmesser von ca. 3 cm spritzen. Die Macarons nun 15-30 Minuten ruhen lassen, dass sich auf der Oberfläche eine leichte Haut bildet.

In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten. Ich habe mir eine Kreation ausgedacht, die vor allem auf dem Rezept „Matcha-Minze-Topping“ aus dem Cupcake-Buch „130 Gramm Liebe“ von Renate Gruber (genaue Quellenangabe siehe unten) basiert. Zusätzlich habe ich noch italienische Meringue und weisse geschmolzene Schokolade hinzugefügt, hier die genauen Angaben:

Minze-Matcha-Topping„- für ca. 8 Cupcakes:
1 TL Matcha-Pulver
7.5 EL Pfefferminz-Sirup
325 gr Mascarpone (250 gr habe ich verwendet)
80 gr Sahnequark

Matcha-Minze-ToppingPfefferminz-Sirup habe ich am Vortag aus Wasser, Zucker, Vanillestange und frischer Pfefferminze angesetzt. Zucker, Wasser und Vanillestange ca. 4-5 Minuten kochen lassen, mit der gehacktenPfefferminze mischen und über Nacht ziehen lassen. Abgiessen und fertig ist der Sirup!

Für das Topping muss man das Pulver im Sirup auflösen. Die Mascarpone und den Quark zum Sirup geben und mittels einer Gabel alles zusammen grob miteinander verrühren. Zum Schluss für maximal 5 Sekunden die Masse mit dem elektrischen Handrührgerät auf mittlerer Stufe verrühren.

Von der obigen Creme 2-3 EL abnehmen und mit
2 – 3 EL italienischer Meringue und
ca. 40 gr geschmolzene weisse Schokolade verrühren

Den Ofen auf 150 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und das Backblech mit den Macarons ca. 10-14 Minuten backen (sehr vom Ofen abhängig). Die Macarons dürfen nicht braun werden. Sobald sie fertig sind, herausnehmen und auf einer kühlen Fläche abkühlen lassen.

Die Hälfte der abgekühlten Schalen können mit der Creme gefüllt werden und mit einer zweiten Hälfte zusammen gesetzt werden. Die fertigen Macarons noch zum Schluss für rund 30 Minuten kalt stellen, damit die Creme etwas fester wird und die Teigschalen so fest kleben!

3 Macarons hochkantFAZIT: Macarons – ja, nicht gerade die schnellste und einfachste Süssigkeit aus dem Ofen, aber ein Hingucker auf jeder Tafel! Meine Creme heute war recht aufwendig, aber wenn es mal schnell gehen soll, schmeckt eine Ganache-Creme ebenfalls hervorragend! Ich kann nur sagen, wer einmal Macarons gemacht hat, wird davon nicht mehr loskommen, denn sie schmecken himmlisch und es gibt unzählige Möglichkeiten sie zu variieren: Schokoladen-Ganache mit gerösteten Haselnusskernen, Erdbeer-Creme mit weisser Schokolade, Zitronen-Creme usw.. Wünsche Euch viel Spass dabei, ein schönes Wochenende, Ina.

 

Quellenangabe:

130GrammLiebe

Autorin: Renate Gruber
Buch: „130 Gramm Liebe – Cupcakes, die glücklich machen“
Verlag: Brandstätter-Verlag

2 Comments

  1. Marion

    4. Mai 2013 at 17:27

    Ich liebe diese Dinger! Habe sie letztes Jahr über ein Geschenk von einer Freundin kennengelernt. Sehr lecker! Besonders in Orange! Die besten sind von Oberlaa hier in Wien, da heißen sie „LaaKrone“ und die Luxemburgerli von Sprüngli. Als ich im Februar in Paris war, musste ich natürlich die Originalen probieren. Die waren nicht gut! Manche schmeckten artifiziell. Auch die von Laduree waren viel zu hart und somit ihren Preis nicht wert. Bin ja gespannt, wie die von Dir schmecken. Macarons müssen natürlich im Geschmack und luftig leicht sein. Respekt vor dem Wagnis, diese selber zu machen!

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