{"id":1814,"date":"2013-05-27T18:31:57","date_gmt":"2013-05-27T16:31:57","guid":{"rendered":"http:\/\/cupcake-cult.ch\/?p=1814"},"modified":"2013-05-27T19:58:00","modified_gmt":"2013-05-27T17:58:00","slug":"apple-pie-eine-amerikanische-erinnerung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cupcake-cult.ch\/?p=1814","title":{"rendered":"Apple Pie &#8211; meine amerikanische Liebe"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1821\" alt=\"Pie fertig\" src=\"http:\/\/cupcake-cult.ch\/wp-content\/uploads\/Pie-fertig-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cupcake-cult.ch\/wp-content\/uploads\/Pie-fertig-300x225.jpg 300w, https:\/\/cupcake-cult.ch\/wp-content\/uploads\/Pie-fertig-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/cupcake-cult.ch\/wp-content\/uploads\/Pie-fertig.jpg 1632w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>&#8220;<strong>Apple Pie<\/strong>&#8221; ist f\u00fcr mich nicht nur ein Apfelkuchen oder eine Art Apfelstrudel, sondern immer eine gl\u00fcckliche <strong>Erinnerung an meinen kurzen Aufenthalt bei Freunden in Amerika<\/strong>. Die liebe Hausmama &#8220;Carolyn&#8221; backte den weltbesten Apple Pie! Leider habe ich ihr Rezept nicht, aber im Internet unter &#8220;<a title=\"Joy of Baking\" href=\"http:\/\/www.joyofbaking.com\/ApplePie.html\" target=\"_blank\">Joy of Baking<\/a>&#8221; fand ich ein tolles Rezept; sogar mit Videoanleitung!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1819\" alt=\"Kaffeetisch\" src=\"http:\/\/cupcake-cult.ch\/wp-content\/uploads\/Kaffeetisch-300x220.jpg\" width=\"300\" height=\"220\" srcset=\"https:\/\/cupcake-cult.ch\/wp-content\/uploads\/Kaffeetisch-300x220.jpg 300w, https:\/\/cupcake-cult.ch\/wp-content\/uploads\/Kaffeetisch-1024x754.jpg 1024w, https:\/\/cupcake-cult.ch\/wp-content\/uploads\/Kaffeetisch.jpg 1302w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Am Sonntag kamen meine Eltern und Schwiegereltern zum Kaffeetrinken. Fr\u00fchlingshaftes Wetter ist zur Zeit bei uns mit Schneeregen und starkem Wind nicht in Aussicht, so dass ich die Kuchentafel etwas fr\u00fchlingshaft deckte. Neben dem Apple Pie gab es die leckere Vanillesauce, die ich im Rahmen der Aktion &#8220;<a title=\"\u201cPost aus meiner K\u00fcche\u201d\" href=\"http:\/\/cupcake-cult.ch\/?p=1521\" target=\"_blank\">Post aus meiner K\u00fcche<\/a>&#8221; schon gemacht habe, und den Rhabarberkuchen mit Quarkcreme und Streuseln (Rezept<a title=\"WBD = Rhabarber-Variationen\" href=\"http:\/\/cupcake-cult.ch\/?p=1787\" target=\"_blank\"> hier<\/a> nachzulesen).<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1822 alignleft\" alt=\"Rhabarberkuchen mit Quarkcreme und Streusel\" src=\"http:\/\/cupcake-cult.ch\/wp-content\/uploads\/Rhabarberkuchen-mit-Quarkcreme-und-Streusel-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cupcake-cult.ch\/wp-content\/uploads\/Rhabarberkuchen-mit-Quarkcreme-und-Streusel-300x225.jpg 300w, https:\/\/cupcake-cult.ch\/wp-content\/uploads\/Rhabarberkuchen-mit-Quarkcreme-und-Streusel-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/cupcake-cult.ch\/wp-content\/uploads\/Rhabarberkuchen-mit-Quarkcreme-und-Streusel.jpg 1632w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der <strong>Apple Pie ist in der Herstellung etwas zeitaufwendig<\/strong>, aber es lohnt sich. Bevor ich aber ins Schw\u00e4rmen komme, hier die <strong>Zutaten und Anleitung f\u00fcr eine normal grosse Pie-Form (<\/strong>rund 30 cm Durchmesser):<\/p>\n<p><strong>&#8220;Pie-Crust&#8221; &#8211; sprich der Teig<\/strong>:<br \/>\n350 gr Mehl<br \/>\n1 TL Salz<br \/>\n30 gr Zucker<br \/>\n226 gr eiskalte Butter<br \/>\n60-120 ml eiskaltes Wasser<\/p>\n<p><strong>F\u00fcllung:<\/strong><br \/>\n1,1 kg \u00c4pfel (rund 6 grosse \u00c4pfel) &#8211; entspricht rund 800 gr gesch\u00e4lte \u00c4pfel (am Besten: gemischte Sorten)<br \/>\n50 gr Zucker<br \/>\n55 gr brauner Zucker<br \/>\n1-2 TL Zitronensaft<br \/>\n1 TL Zimt<br \/>\n1\/2 TL Muskatnuss (optional)<br \/>\n1\/4 TL Salz<\/p>\n<p>optional: 30 gr Rosinen, Pekan-N\u00fcsse, Waln\u00fcsse etc.<\/p>\n<p>28 gr Butter<br \/>\n15 gr Maisst\u00e4rke<\/p>\n<p><strong>Am Vortag<\/strong>\u00a0oder zumindest einige Stunden vor dem Backen den Teig vorbereiten, d.h. Mehl mit dem Salz und dem Zucker vermischen und die Butter in sehr kleine St\u00fccke schneiden. Das Wasser f\u00fcr die Zeit des Knetens ins Eisfach stellen, damit es gem\u00e4ss Anleitung &#8220;eiskalt&#8221; ist. Zuerst muss die Butter unter die trockenen Mischung gemischt werden. Im Video wird dies mit dem Aufsatz &#8220;Schneidemesser&#8221; der K\u00fcchenmaschine gemacht. Mit diesem wird die Butter in sehr kleine St\u00fccke geschnitten und in der Masse gleichm\u00e4ssig verteilt. Ich habe dieses Messer bei meiner neuen K\u00fcchenmaschine nicht mehr, so dass ich das selbe Ergebnis mit meinen H\u00e4nden versucht habe. Nach Hinzugabe des Wassers (ich ben\u00f6tigte nur 60 ml) formt man den Teig zuerst zu einer Kugel, dann dr\u00fcckt man diese zu einer Scheibe platt und gl\u00e4ttet die R\u00e4nder. Geteilt (2:3 f\u00fcr den Boden und 1:3 f\u00fcr den Deckel) wickelt man diese in Frischhaltefolie ein und legt diese mindestens f\u00fcr 1 Stunde oder wie ich \u00fcber Nacht kalt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1820\" alt=\"Ohne Deckel\" src=\"http:\/\/cupcake-cult.ch\/wp-content\/uploads\/Ohne-Deckel-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cupcake-cult.ch\/wp-content\/uploads\/Ohne-Deckel-300x225.jpg 300w, https:\/\/cupcake-cult.ch\/wp-content\/uploads\/Ohne-Deckel-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/cupcake-cult.ch\/wp-content\/uploads\/Ohne-Deckel.jpg 1632w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><strong>Am n\u00e4chsten Tag<\/strong>\u00a0zuerst die \u00c4pfel sch\u00e4len, entkernen und in d\u00fcnne Scheiben schneiden. Diese mit Zitronensaft und den restlichen Zutaten (bis und mit dem Rosinen) vermengen und bei Raumtemperatur abgedeckt mindestens 30 Minuten stehen lassen. Die Masse in ein Sieb geben und die Fl\u00fcssigkeit dabei auffangen. Mindestens 120 ml sollte man dabei bekommen. Mit 28 gr Butter nun die Fl\u00fcssigkeit in einen kleinen Topf geben und zu einer Art &#8220;<strong>Sirup<\/strong>&#8221; einkochen. Bei mir hat das ca. 15 Minuten gedauert und das Ergebnis war recht dickfl\u00fcssig und mengenm\u00e4ssig kam ich auf\u00a0<strong>80 ml<\/strong>. Dieser &#8220;Sirup&#8221; nun, wie auch die Maisst\u00e4rke, unter die \u00c4pfel mischen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Apfelfl\u00fcssigkeit einkocht, die Teigscheiben aus den K\u00fchlschrank genommen. Diese auf einer leicht bemehlten Fl\u00e4che auswallen, dabei immer den Teig in Bewegung halten, damit er nicht am Untergrund anklebt. F\u00fcr den Boden muss der Teig ca. 3-5 cm gr\u00f6sser ausgerollt werden, als die Pie-Form im Durchmesser ist. Der Teig in die ausgebutterte Form hineinlegen und besonders am Rand andr\u00fccken. Abgeschnitten kann der Teig, der \u00fcber den Rand hinaush\u00e4ngt. Sobald die Apfelmasse fertig ist, wird diese hineingegeben und mit dem Teigdeckel \u00fcberzogen. Den Teigdeckel nun mit dem Boden dekorativ verbinden, in dem man ihn unter dem Rand vom Boden einschl\u00e4gt und anschliessend den Rand entlang mittels der Fingerkn\u00f6chel vom Zeige- und Mittelfinger einer Hand gleichm\u00e4ssig etwas eindr\u00fcckt. Dabei dr\u00fcckt der Daumen der anderen Hand zwischen den Kn\u00f6cheln den Teig etwas hoch. Mit dieser Technik bekommt der Kuchen einen wellenf\u00f6rmigen Rand. In der Mitte des Piekuchens f\u00fcnf jeweils f\u00fcnf Zentimeter lange Schnitte sternf\u00f6rmig von der Mitte ausgehend einschneiden. Mittels dieser \u00d6ffnungen kann die Hitze im Kuchen kontrolliert entweichen.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-1824\" alt=\"Zentrum Nahaufnahme\" src=\"http:\/\/cupcake-cult.ch\/wp-content\/uploads\/Zentrum-Nahaufnahme-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/cupcake-cult.ch\/wp-content\/uploads\/Zentrum-Nahaufnahme-300x225.jpg 300w, https:\/\/cupcake-cult.ch\/wp-content\/uploads\/Zentrum-Nahaufnahme-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/cupcake-cult.ch\/wp-content\/uploads\/Zentrum-Nahaufnahme.jpg 1632w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Bis der Ofen auf <strong>200 Grad Umluft<\/strong> aufgeheizt ist, kommt der Kuchen wieder in den K\u00fchlschrank. Gebacken wird er auf der <strong>untersten Ebene ca. 15 Minuten<\/strong>. Anschliessend <strong>mit Alufolie abgedeckt bei 160 Grad weitere 25 Minuten backen.<\/strong>\u00a0Die Backzeit ist abh\u00e4ngig wie immer vom Ofen, aber auch von der Art der Pie-Form (Glas, Metall, Silikon etc.) und vor allem von den \u00c4pfeln. Der Kuchen ist fertig, wenn die \u00c4pfel im Kuchen noch etwas biss haben, sprich man kann mit dem Messer die \u00c4pfel leicht durchschneiden. \u00dcblicherweise legt man \u00fcber den Rand einen &#8220;<strong>Pie-Rand<\/strong>&#8221; auf den Kuchen. Dieser verhindert, dass der Rand des Kuchens zu dunkel wird oder gar verbrennt, denn er ist die d\u00fcnnste Stelle des Kuchens. Leider besitze ich keinen, so dass ich eben mit Alufolie arbeiten musste.<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr rund 3 Stunden den Kuchen in der Form ausk\u00fchlen lassen.<\/strong> Servieren kann man ihn mit Vanilleeis, pur mit Puderzucker bestreut und\/oder aber auch wie ich es gemacht habe mit Vanillesauce.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1823\" alt=\"Seitenansicht Anschnitt\" src=\"http:\/\/cupcake-cult.ch\/wp-content\/uploads\/Seitenansicht-Anschnitt-300x137.jpg\" width=\"300\" height=\"137\" srcset=\"https:\/\/cupcake-cult.ch\/wp-content\/uploads\/Seitenansicht-Anschnitt-300x137.jpg 300w, https:\/\/cupcake-cult.ch\/wp-content\/uploads\/Seitenansicht-Anschnitt-1024x469.jpg 1024w, https:\/\/cupcake-cult.ch\/wp-content\/uploads\/Seitenansicht-Anschnitt.jpg 1632w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>FAZIT: &#8220;Apple Pie&#8221; = Die Kombination aus saftiger Zimt-Apfelf\u00fcllung und d\u00fcnnen, bl\u00e4ttrigen\u00a0<\/strong><b>Teig ist sehr lecker. Der Teig ist im Rohzustand keine Delikatesse &#8211; keine Gew\u00fcrze, kein Ei, lediglich reichlich Butter &#8211; aber sobald er gebacken ist, schmeckt er sehr gut, denn er ist aussen knusprig, hat eine leicht bl\u00e4tterartige Konsistenz und innen, also auf der Seite der Apfelf\u00fcllung ist er etwas\u00a0feucht und hat die &#8220;Sosse&#8221; der \u00c4pfel aus Zimt und Butter wunderbar angenommen. Zweifelsohne muss man bei einem Apple Pie Zimt m\u00f6gen! Uns hat der Kuchen hervorragend geschmeckt und ich werde ihn noch \u00f6fters backen. Zudem werde ich nun nach sch\u00f6nen Pie-Formen und einem Pie-Rand Ausschau halten! \ud83d\ude42 W\u00fcnsche Euch eine sch\u00f6nen Woche, liebe Gr\u00fcsse Eure Ina\u00a0<\/b><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Apple Pie&#8221; ist f\u00fcr mich nicht nur ein Apfelkuchen oder eine Art Apfelstrudel, sondern immer eine gl\u00fcckliche Erinnerung an meinen kurzen Aufenthalt bei Freunden in Amerika. Die liebe Hausmama &#8220;Carolyn&#8221; backte den weltbesten Apple Pie! Leider habe ich ihr Rezept nicht, aber im Internet unter [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_s2mail":"no","footnotes":""},"categories":[2,9],"tags":[54,90,111,95],"class_list":["post-1814","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-alle-rezepte","category-kuchen-torten","tag-apfel","tag-lecker","tag-pie","tag-vanillesauce"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/cupcake-cult.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1814","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/cupcake-cult.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/cupcake-cult.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/cupcake-cult.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/cupcake-cult.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1814"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/cupcake-cult.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1814\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1836,"href":"https:\/\/cupcake-cult.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1814\/revisions\/1836"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/cupcake-cult.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1814"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/cupcake-cult.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1814"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/cupcake-cult.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1814"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}