BUCH: Backschätze

Ich habe mein Lieblingsbackbuch gefunden: „Backschätze – Rezepte für die Seele“ vom GU Verlag. Anne-Katrin Weber und Sabine Schlimm haben Rezepte in dem Buch zusammengefasst, die Kindheitserinnerung hervorrufen. Es sind ganz normale Rezepte, die man aus den eigenen Kindheitstagen kennt, vielleicht auch schon versucht hat nachzubacken(?), aber irgendwie war das Ergebnis anders als man in Erinnerung hatte….Diese Rezepte wurden von den Autorinnen überarbeitet und mit vielen schönen Fotos zu diesem Buch zusammen gefasst.

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Autoren: Anne-Katrin Weber / Sabine Schlimm
Titel: Backschätze. Rezepte für die Seele
Format: 224 Seiten, mit ca. 140 Farbfotos, 18,5 x 24,2 cm, Hardcover
ISBN: 978-3-8338-2630-6
Verlag: GU

Unzählige Backbuecher besitze ich, aber ich habe noch nie soviel Rezepte aus einem Buch gebacken wie aus diesem. Meine Mutter hat auch ein Lieblingsbackbuch, das sie nie aussortieren wird und viele meiner „Kindheitskuchen“ stammen aus ihrem Buch. Ich hoffe sehr, dass auch ich meinen Kindern einige „Kindheitskuchen“ aus dem Buch „Backschätze“ mitgeben kann. Entsprechend finde ich, gibt es für ein Lieblingsbackbuch keinen besseren Buchtitel als „Backschätze“. Dieses Backbuch ist nicht nur etwas für Anfänger sondern auch für Erfahrene, die eine gute Mischung aus Kleingebäck über Kuchen der Alltagsbäckerei und Torten für die speziellen Anlässe, aber auch Brote und herzhaftes Gebäck suchen. Meine bisher daraus gebackenen Rezepte, wie Apfelkuchen, Heidelbeerkuchen, Stutenkerle, Krustenbrot, Nussbrot etc. waren alle sehr fein. Die Rezepte sind einfach zu folgen, es werden gängige Zutaten benötigt und das Ergebnis ist quasi mit einer Gelinggarantie versehen. Die Rezepte sind gemäß meines Sohnes: „Mami, das ist fein, das esse ich nochmal“.

Zurück zum Buch. Was mir neben den einzelnen Rezepten sehr gut gefällt sind die wunderbaren Fotos. Die Fotos sind sehr realistisch und natürlich. Kennt ihr auch Backbücher bei denen die Kuchen, Gerichte so trappiert für die Fotos wurden, dass man schon beim ansehen weiß, das der eigene, nachgebackene Kuchen nie so aussehen wird. Entsprechend ist man schon entmutigt und fängt erst nicht an.

Das Buch enthält neben den Rezepten Tipps für Variationen, ausführliche Erklärungen zu den einzelnen Teigen, wie Mürbeteig, Hefeteig, Biskuit…und kurze Geschichten von den Autorinnen zu manchen Torten und Kuchen. Meiner Meinung nach sind einige Informationen selbst für Backerfahrene neu oder auch gut für eine Auffrischung. Auf jeden Fall ist es ein Genuss dieses Buch zu lesen.

Fazit: Dieses Buch kann ich jeden empfehlen und es ist ein wunderbares Geschenk, was ich selbst schon gemacht habe. Ich freue mich schon jetzt, euch noch mehr Rezepte aus dem Buch vorstellen zu können. Habt ihr auch ein Lieblingsbackbuch? Oder kennt ihr eines von Euren Verwandten?

1 Comment

  1. “Amerikaner” backen mit Kindern | Cupcake-Cult.ch

    2. Juni 2013 at 16:34

    […] Rezept für die Amerikaner stammt aus dem Backbuch “Backschätze“, über das ich hier schon einmal berichtet habe (genaue Quellenangabe siehe […]

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