Tiramisu-Torte

TIRAMISU-TORTE – eine Torte, die für sich spricht: cremige Füllung, ein knuspriger Mürbeteig mit einem saftigen Biskuit und einer feinen Schokoladen-Kaffee-Note! Lecker!

Wer die letzte Folge „Kitchen Impossible“ mit Tim Mälzer und Tim Raue gesehen hat, weiss wie ich auf die Idee der Tiramisu-Torte gekommen bin. Von Aussen betrachtet ist meine Torte der von Frau Melissa Forti sehr ähnlich, aber von Innen unterscheiden sie sich. Frau Forti führt ein eigenes Cafe in Italien und hat auch schon ein Backbuch herausgebracht.

Die aufgelisteten Zutaten sind für eine Torte mit einem Durchmesser von 22 cm:

Mürbeteig: 
100 gr Mehl
30 gr Zucker
1 kleines Ei
40 gr kalte Butter
1/2 EL Rum
1/2 Prise Salz
1/2 TL Backpulver
1/2 Päckchen Vanillinzucker

Alle Zutaten miteinander vermengen und zu einer flachen Scheibe geformt ca. 30 Minuten kalt stellen. Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen und die Backform mit Butter ausfetten. Teig aus der Kühlung herausnehmen und mit etwas Mehl auswallen. Im Backofen ca. 15 Minuten – abhängig von der Dicke des Teiges – backen – nicht zu lang; also immer überprüfen! Herausnehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Der Boden muss vor der weiteren Verwendung richtig ausgekühlt sein, damit er von der Creme nicht matschig wird. Daher empfehle ich den Mürbeteigboden immer einen Tag vorher zu backen. Ich backe oft mehrere Böden und friere sie ein, so habe ich immer einen vorrätig.

Biskuit:
4 Eigelb
200 gr Zucker

200 gr Dinkelmehl
100 gr gemahlene Mandeln
1.5 TL Backpulver (Weinstein)
Prise Salz
1/2 TL Vanille

200 ml Kaffee (ich habe von Nespresso die Sorte „Fortissio Lungo“ genommen)
100 ml Sonnenblumenöl

4 Eiweiss – steif geschlagen

Geschmolzene Schokolade

1 Tasse gekochten Kaffee (ich habe von Nespresso die Sorte „Fortissio Lungo“ genommen)

500 gr Mascarpone
450 gr Rahm
120 gr Puderzucker

Dunkles ungesüsstes Kakaopulver

Zubereitung:
Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen, Backform ausfetten, einen Kragen mit Backpapier einlegen und zur Seite stellen.

In der Küchenmaschine Eigelb mit Zucker schaumig rühren.

Mehl, Mandeln, Backpulver, Salz und Vanille separat verrühren und zur schaumigen Masse geben. Parallel dazu die Flüssigkeiten wie, Kaffee und Sonnenblumenöl, zugeben und alles KURZ verrühren.

Eiweiss steif schlagen und unter den Teig unterheben und in die Backform umfüllen.

Im unteren Drittel des Backofens rund 25 Minuten backen, herausnehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen, aus der Backform nehmen und komplett auskühlen lassen.

Zusammensetzen:
Mascarpone mit dem Zucker kurz aufschlagen. Sahne mit Sahnesteif steif schlagen und unter die Mascarpone-Zucker-Masse heben.

Den Biskuit zweimal durchschneiden und eine Tasse Kaffee kochen.

Auf eine Tortenplatte Backpapier legen. Letzteres schützt quasi die Tortenplatte vor unschönen Cremespritzer etc.  und zudem lässt sich nach Fertigstellung der Torte das „Kunstwerk“ auf die darunter befindliche Tortenplatte ganz einfach schieben ohne irgendwelche Blessuren. :-)

Nun kann es losgehen: Zuerst den Mürbeteig als Boden parat legen. Diesen mit geschmolzener dunkler Schokolade bestreichen, kurz antrocknen lassen und erneut einstreichen. Sobald auch die zweite Schicht trocken ist, etwas Crememasse darauf verteilen und einen der zwei Biskuitböden darauf geben. Letzteren mit etwas Kaffee beträufeln. Etwas Creme darauf verteilen und den zweiten Biskuitboden darauf legen. Etwas andrücken. Den Arbeitsschritt „Kaffee und Creme“ wiederholen und den dritten Teigboden mit der Schnittfläche nach oben legen und mit dem restlichen Kaffee beträufeln. Zum Abschluss die gesamte Torte mit der Creme zügig verkleiden und mit dunklem Kakaopulver bestreuen. Fertig ist das Kunstwerk. Wer möchte kann die Torte noch mit Blüten oder Ähnlichem verkleiden. Ich hatte noch grosse Zuckerblumen. Aber ehrlich gesagt sieht es recht kitschig aus, daher würde ich darauf beim nächsten Mal verzichten ;-).

Falls man sie nicht sofort essen wird, empfehle ich die Kakaoschicht erst später darüber verteilen. Somit erst ab in den Kühlschrank.

FAZIT: Die Tiramisutorte war die Geburtstagstorte für meinen Schwiegervater. Er hat sich sehr darüber gefreut, denn er liebt Kaffee, egal in welcher Variation, ob als Eiskaffee zum Dessert oder Kaffee zum Kuchen. Die Torte ist echt ein Traum. Nachdem die Torte recht gross war und wir nicht alles aufessen konnten, froren wir sie portionsweise ein. So geniesst er die Torte auch noch Tage später. 

Handwerklich ist die Torte sehr einfach, keine Zauberei, quasi „Gelingsicher“ und super vorzubereiten. Die Torte ist auch als Dessert extrem empfehlenswert. Also ich werde sie bald noch einmal backen! 

Viel Spass beim Nachbacken, lasst sie Euch schmecken und denkt dran, es muss nicht immer einen Grund geben, etwas Feines zu backen! Bis bald, Eure Ina 

Leave a Reply