Auberginentarte

Vorneweg: Bitte entschuldigt die schlechte Qualität der Fotos, aber ich musste die Tarte abends fotografieren, denn am nächsten Tag war nichts mehr da – komplett aufgegessen. Aber ich denke, lieber ein nicht optimales Fotos zeigen als gar kein Fotos, oder? Ich stehe auf Rezepte mit Fotos. Ein Rezept ohne Fotos geht bei mir gar nicht. Wie ist es bei Euch?

Heute geht es herzhaft zu und zwar mit einer Auberginentarte. Vor einigen Wochen konnte ich Tim Mälzer bei der Zubereitung einer Auberginentarte im Fernsehen sehen. Mir lief das Wasser dermassen im Munde zusammen, dass ich das Rezept gleich ausprobieren musste. Menge an Zutaten ist übersichtlich und die Zubereitung ist auch sehr einfach. Also, keine grosse Zauberei! Ach so, Herr Mälzer nahm Cocktailtomaten anstelle der Paprikawürfel. Ihr seht, Ihr könnt hier sehr kreativ sein!

Zutaten:

1 Blätterteig aus dem Kühlregal (32 cm Durchmesser)

1 Aubergine
2 bunte Paprika (gelb und rot) oder die kleinen süssen Paprikaschoten, dann ca. 5 Stück davon
3 EL Olivenöl
2-3 EL Weissweinessig
1/2 TL Zucker
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
Thymian

Weichkäse (falls im Kühlschrank Reste vorhanden sind :-)) – ich hatte noch etwas Camembert übrig, könnte mir aber auch Ricotta vorstellen

50 gr Ziegenfrischkäse, 50 gr Feta oder 30 gr Parmesanhobel (je nach Geschmack)

Zubereitung:

Aubergine etwas schälen und in 1.5-2 cm dicke Scheiben schneiden, salzen und zur Seite stellen. Vielleicht fragen sich welche, „warum salzen“? Früher waren Auberginen bitter, aber mit den neuen Züchtungen ist dies nicht mehr der Fall. Salzen macht man aus einem anderen Grund und zwar um der Aubergine Flüssigkeit zu entziehen. Lässt man die gesalzenen Stücke 10 Minuten stehen, lässt sie sich wunderbar ausdrücken und hat somit in der Weiterverarbeitung einen intensiveren Auberginen-Geschmack! Nachdem wir hier Scheiben habe und sie optisch Eindruck machen sollen, tupfen wir die Scheiben mit einem Stück Küchenrolle ab. :-)

Um keinen grossen Abwasch am Ende zu haben, am besten die Tarteform mit Backpapier auslegen. Dieses lässt sich auch nach dem Backen wunderbar abziehen. Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

In einer Bratpfanne Olivenöl erhitzen, Auberginenscheiben von jeder Seite rund 3 Minuten anbraten (sie sollten etwas Farbe angenommen haben) und kreisförmig auf das Backpapier in der Form verteilen.

In der selben Pfanne die klein geschnittene Paprika anschwitzen, salzen, zuckern (oder mit Agavensirup) und karamellisieren lassen. Anschliessend Essig dazu giessen und mit Pfeffer, Paprikapulver und Thymian würzen. Die Masse auf die Auberginenscheiben geben und verteilen. In die Zwischenräume Weichkäse geben und mit dem Blätterteigblatt das Gemüse abdecken. Mit einer Gabel einige Löcher in den Teig piksen.

Form in den Backofen gebe und mit dem Gitterrost des Backofens auf die Form schieben, damit der Blätterteig beim Backen nicht zu sehr aufgeht! Die Tarte nun 20 Minuten backen. Anschliessend die Temperatur auf 200 Grad einstellen und weitere 5-10 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen, auf eine Platte stürzen, Backpapier abziehen und nach Geschmack mit Ziegenfrischkäse- / Fetastücke oder mit Parmesanspänen bestreuen. Lauwarm mit einem Salat geniessen.

FAZIT: Die Tarte ist optisch wie auch geschmacklich sehr gut. Auf jeden Fall ist sie schneller aufgegessen worden, als die Zubereitung gedauert hat. Wir haben sie als Abendessen mit einem Blattsalat gegessen. Aber auch als Beilage zu Grillfleisch oder kleingeschnitten als Aperohäppchen bietet sie sich an. Ich kann sie nur empfehlen! Lecker! 

Viel Spass, Eure Ina

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