Erbsen-Minze-Quiche mit Speckwürfel

von obenJeden Abend Salat essen oder grillen ist mit der Zeit auch recht langweilig. Zur Abwechslung gibt es bei uns öfters eine warme Quiche. Eventueller Reste lassen sich zudem leicht am nächsten Tag als Lunch aufbacken. Diese Quiche ist leicht vorzubereiten und kann je nach Zutaten variiert werden. Der Teig kann ebenfalls verändert werden; ich sage nur: Blätterteig, Hefeteig, Mürbeteig etc..

Ich habe mich diese Mal wieder für eine Erbsen-Minze-Quiche, aber diese Mal mit Speckwürfel entschieden. Die Speckwürfel waren im Originalrezept nicht enthalten, aber es gab zwei gute Gründe, diese mit in die Quiche hineinzutun:

  1. sie waren im Kühlschrank und das Haltbarkeitsdatum war fällig,
  2. statt der 50 gr Butter gemäss Rezept können Speckwürfel verwendet werden und vorallem
  3. wir essen gern Speckwürfel, ob es zu Spaghettis, Rührei oder eben in einer Quiche sind. :-)

2033_GrosserLafer_UM_neu.inddDas angesprochene Rezept stammt von Johann Lafer aus seinem Kochbuch „Der grosse Lafer“ im GU Verlag erschienen. Die Menge reicht für eine normal grosse Quicheform, meine war etwas grösser, daher sieht die Menge des Belags etwas wenig aus. Die Menge des Teiges ist reichlich, aber seht selbst:

Teig:
250 gr Mehl
120 gr Magerquark
1 Ei
120 gr Butter, weiche
1/2 TL Salz

 

 

Belag:
200 gr TK-Erbsen, aufgetaut – ich habe sie nicht aufgetaut, sondern 5 Minuten in Gemüsebrühe gedünstet und im Sieb abtropfen lassen
100 gr Speckwürfel (falls keine hinzugefügt werden sollte, steht im Originalrezept 50 gr Butter zum Anbraten verwenden)
2-3 Zweige Minze
Salz (habe ich weggelassen, da der Speck würzig genug ist)
Pfeffer
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe

Guss:
150 ml Rahm
3 Eier
Muskatnuss

50 gr Emmentaler (hier geht jeglicher Käse – gut wenn man Käsereste zu verwerten hat, in meinem Fall war es Sbrinz)

Zubereitung:
Für den Teig alle Zutaten vermischen und zu einem elastischen Teig kneten. Zu einer Kugel formen, flach drücken und in Frischhaltefolie im Kühlschrank für 1 Std. kalt stellen. Erbsen in der Zwischenzeit auftauen lassen.

Teig herausnehmen und Quicheform einfetten und mit Paniermehl ausstreuen. Teig mit Mehl ausrollen und in die Form legen; mit einer Gabel kleine Löcher reinstecken. Blech mit dem Teig kalt stellen bis der Belag fertig ist. Somit erstmal Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Zwiebel und Knoblauchzehe klein schneiden und mit den Speckwürfeln in einer beschichteten Pfanne andünsten. Erbsen dazugeben und 5 Minuten leicht anbraten. Die Minze klein hacken und zur Erbsen-Speck-Masse geben. Zum Schluss mit Pfeffer abschmecken.

Für den Guss alle Zutaten miteinander verquirlen.

Die Form aus dem Kühlschrank holen und die Erbsenmischung auf den Teig verteilen. Den Guss darüber giessen und den geriebenen Käse darauf verteilen. In der Ofenmitte rund 30 Minuten goldbraun backen. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen.

Lauwarm servieren.

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FAZIT: Die Quiche war ausgesprochen lecker. Ob sie besser ist als die ich hier schon vorgestellt habe? Ja, würde ich sagen. Kinder fanden den Zwiebelanteil im letzten Rezept sehr hoch, aber das ist bekanntlich Geschmacksache. Anfangs war ich etwas skeptisch bzgl. der Menge der Minze, aber alle Familienmitglieder – egal ob gross oder klein – haben sie bis auf den letzten Krümel aufgegessen und das ist doch immer das beste Kompliment, oder? Was ist Eure Lieblingsquiche? 

Viel Spass beim Nachbacken, bis bald, Eure Ina

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