Kalter Hund, der 7. Geburtstag

GeburtstagstafelDer 7. Geburtstag unseres Sohnes wurde ausgiebig gefeiert. An drei Tagen wurde er mit unterschiedlichen Gäste hochgelebt. Wahnsinn! Ich glaube, dass dies auch nur in jungen Jahren „cool“ ist. Als Jugendlicher zählt nur noch eine Party und zwar die mit den Freunden. Die mit den Eltern und Geschwistern oder die mit den Grosseltern ist zwar nett, aber nicht so wichtig, wie mit den Freunden. Als Erwachsener hat man einfach die Zeit nicht mehr so oft zu feiern, oder? Zumal das Feiern auch teuer ist und man wirklich älter wird..;-) Wie ist Eure Meinung dazu?

Auf jeden Fall hatte unser Sohn genaue Vorstellungen welche Kuchen er möchte. Da war zum einen ein Piratenschiff mit Burgen aus Zitronenkuchen im Kindergarten, ein Käse- und Erdbeerkuchen zum Nachmittag mit den Grosseltern, Cookies’n’Cream Cupcakes und der Kalte Hund bei der Piratenparty mit den Freunden. Einige der Köstlichkeiten habe ich Euch schon in diesem Blog vorgestellt, daher möchte ich Euch heute vom „Kalten Hund“ erzählen.

Piratenschiff

Ritterburgen, die mit Beeren gefüllt wurden

Der Kuchenklassiker „Kalter Hund“ ist für viele Menschen in Deutschland schlechthin der Geburtstagsklassiker. Ohne diesen Kuchen ist es kein Geburtstag. Unglaublich was wir Menschen mit einem Kuchen oder Dessert, überhaupt einem Gericht, oft verbinden. Wie zum Beispiel bei uns gab es immer den Nusskuchen meiner Oma mit dicken Schokoladenstücken als Geburtstagskuchen oder Fondue zu Weihnachten. Einige Bekannten muss es Wienerlis mit Kartoffelsalat geben, damit es Weihnachten ist. Welches Gericht verbindet Ihr mit welchem Ereignis?

Kalter Hund von obenFür meine Kinder gab es zum ersten Mal den „Kalten Hund“, den liebenswürdiger Weise meine Mutter gemacht hat. Für eine eine normal grosse Kastenform benötigt man folgende Zutaten:

Backpapier für die Form

300 ml Halbrahm
450 gr dunkle Schokolade, gehackt – bitte hier Qualitätsschokolade nehmen, da der Geschmack davon im wesentlichen abhängt
150 gr Milchschokolade, gehackt – bitte auch hier Qualitätsschokolade
400 gr Butterkekse – wer es nussiger mag, nimmt hier die Vollkornvariante

Zubereitung:

Die Form leicht mit Butter einfetten und mit Backpapier auslegen.
In einem Topf die Schokolade langsam unter Rühren erhitzen. Die Schokolade darin schmelzen. Abwechselnd die Kekse und die Schokolade in die Form füllen, dabei mit der Schokolade beginnen und enden. Glattstreichen und zugedeckt – am besten über Nacht kalt stellen.
Auf eine Kuchenplatte stürzen und das Backpapier abziehen. Verzieren nach Belieben.

Kalter Hund

FAZIT: Der Kuchen war sehr lecker. Praktisch finde ich, dass er gut vorzubereiten ist und auch nicht viele Zutaten benötigt werden.  Einzig, man sollte die Stücke nicht zu dick schneiden, da er sehr mächtig ist. Meine Mutter hat ihn mit Gummibärchen verziert. Zusammengefasst, wer auf Butterkekse mit Schokoladen steht, wird diesen Kuchen lieben! Lecker! DANKE MAMA!

2 Comments

  1. Gabriele Romberg

    29. Mai 2016 at 11:29

    Ganz wichtig ist die Schokolade! Ich habe Lindt-Schokolade genommen

    Ich kenne den Kuchen noch aus meinen Kindertagen.

    Gebacken habe ich ihn das letzte Mal 2001 in USA für die Tochter meiner Cousine, die dort als Austauschschülerin war. Es war immer ihr Geburtstagskuchen und somit hatte sie etwas Heimat.

    Da mein Enkel gerne Schokoladenkekse isst, habe ich gedacht, dass der Kuchen ihm schmeckt – und ich lag richtig!

    1. Ina

      10. Februar 2017 at 17:06

      Zudem ist er auch sehr gut zum Einfrieren – am besten portionsweise, so hat man immer etwas Süsses zum Anbieten. Eine Scheibe in mundgerechte Streifen schneiden, so schmeckt der Kuchen auch zu einem Glas Wein oder einer Tasse Kaffee/Tee für Erwachsene! ;-)

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