Jetzt mal etwas Herzhaftes: Zucchini-Ricotta-Tarte

Stück NahaufnahmeHeute gibt es endlich etwas Herzhaftes nach all den süssen Kuchen und Plätzchen: Zucchini-Ricotta-Tarte in Anlehnung an das Rezept von Nigel Slater aus seinem Buch „Das Küchentagebuch erschienen im DUMONT Verlag. Bei uns gab es sie zum Abendessen, denn ich hatte noch Blätterteig und einige Becher Rahm etc. im Kühlschrank von Weihnachten übrig. Im Geschäft gab es glücklicherweise Bio-Zucchini aus Italien, so war es ein sehr gutes Rezept Reste und „zu viel“ gekauftes zu verwerten. Warum „in Anlehnung“? Weil ich bei einigen Zutaten in den Mengenangaben improvisiert habe, denn schliesslich wollte ich meine Reste verwerten, aber ich meine das hat geschmacklich keine Beeinträchtigung ergeben.

Zutatenmenge für eine Tarteform in der Grösse: 14 cm x 36 cm

Belag:
2 Zucchinis – rund 400 gr

Guss:
400 gr Ricotta (ich habe 250 gr gehabt)
1 grosse Knoblauchzehe
15 gr Basilikumblätter (so viel hatte ich leider nicht, so dass ich auch Petersilie mit hineingegeben habe)
2 gehäufte EL Mehl
2 Eier
150 gr Creme double (hier habe ich 200 gr gehabt und noch einen kleinen Rest eines Halbrahms, so dass ich die fehlende Menge i.H.v. 150 gr vom Ricotta dadurch ersetzt habe)
75 gr geriebenen Parmesan
Salz und Pfeffer

1 rechteckiges Blatt Blätterteig

Tarte vor dem BackenZubereitung:
Den Backofen auf 200 Grad vorheizen und die eingefettete Backform mit in den Ofen erhitzen. Gemäss Autor soll der Teig dadurch knuspriger werden.
Die Zucchinis schälen und in kleine Stücke schneiden. In einer Pfanne mit Olivenöl andünsten, so dass leicht durchsichtig werden, aber in der Konsistenz nicht matschig sind!
Für den Guss habe ich alle Zutaten bis auf 25 gr des Parmesans alles miteinander vermischt und mit Gewürzen wie Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Milde Chileflocken habe noch zusätzlich hineingetan, aber das ist ja jedem selber überlassen.
Sobald alles vorbereitet ist, kann der Teig in die heisse Form gelegt werden, den Guss auf den Teig gleichmässig verteilen und die Zucchiniwürfel darüber streuen. Den restlichen Parmesan darüber geben und für 30 Minuten im heissen Ofen goldbraun backen. Herausnehmen und für 15 Minuten abkühlen lassen, so wird die Gussmasse etwas fester.

Auf meinen Fotos seht ihr noch Cocktailtomatenstücke. Ich hatte noch welche übrig und optisch machen sie sich auch sehr gut. Somit kurzerhand geviertelt und mit auf die Gussmasse gegeben.

FAZIT: Die Tarte war sehr schnell gemacht, braucht wenige Zutaten und geschmacklich war sie einfach nur lecker! Auf jeden Fall ein gelungenes Abendessen oder Mittagessen, vielleicht das nächste Mal in Begleitung eines Salates?

Stück

Alles Gute und bis bald, Eure Ina

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