Meine Weihnachtsbäckerei – Nussecken und Lebkuchenhaus

Inzwischen habe ich schon so einiges backen können – mit und ohne Kinder – und allmählich füllt sich mein Vorrat! Heute kommt also mein Zwischenbericht mit einigen Fotos. Also, fangen wir gleich mal an:

ein BiscottiMandel-Kirsch-Biscotti Rezept (Artikel hier):

250 gr italienisches Weizenmehl (hier habe ich 150 gr italienischen Hartweizendunst und 100 gr Zopfmehl verwendet)
1/4 TL Backpulver
225 gr brauner Zucker (Vollrohrzucker)
2 grosse Eier
1 TL Mandelextrakt oder einige Tropfen Mandelaroma (leider hatte ich beides nicht, so dass ich einen grossen EL Mandelmus genommen habe)
Schale einer Biozitrone
100 gr geschälte, geröstete und fein gehackte Mandeln
100 gr getrocknete Kirschen

Zubereitung:
Den Backofen auf 200 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein Backblech bereithalten.
Eier mit Mandelextrakt und dem Zucker schaumig rühren. Mehl mit Backpulver vermengt zur Eier-Zucker-Mischung geben und unterrühren. Ich habe noch eine Prise Vanillesalz hinzugetan. Zum Schluss Mandeln und Kirschen hinzugeben und alles zusammen verkneten. Den Teig halbieren und jede Hälfte zu einer ca. 30 cm langen Rolle geformt neben einander auf das Blech legen. Ungefähr 20 Minuten im Ofen hellbraun backen. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Ofentemperatur auf 150 Grad reduzieren lassen. Jede Rolle mit einem scharfen Messer in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und diese auf ein Backblech legen. Der zweite Backvorgang dauert rund 30-45 Minuten. Hier bitte zwischendurch kontrollieren, denn je nach Grösse und Dicke der Biscottis variiert die Zeit!
Gemäss Rezept halten sich die Biscotti 2 Monate. Dafür müssen sie luftdicht in einer Dose verpackt sein.

Ingwer SirupDas Rezept für den Ingwer-Sirup stammt ebenfalls aus dem Buch „Geschenke AUS DER KÜCHE“ (Artikel hier). Eigentlich war das Rezept sehr einfach, lediglich die Kochzeit war bei mir anders: Anstelle der 30 Minuten musste ich meinen Ingwer 1.5 Stunden kochen, bis die Flüssigkeit sirupartig war.
Für das Rezept benötigte ich flüssige Glukose, die ich von meinem lokalem Bäcker freundlicher Weise erhalten habe. Probiert habe ich ihn noch nicht, aber ich bin gespannt drauf!

NusseckeSchokoladige Nussecken – ja, die sind lecker, aber in der Herstellung nicht ganz so einfach wie ursprünglich gedacht. Das Rezept habe ich von der Internetseite, die ich in diesem Artikel (Link hier) vorgestellt habe. Ursprünglich ist es ein Rezept für vegane Nussecken, aber ich habe sie entsprechend umgewandelt – entsprechend stehen in Klammern meine geänderten Zutaten.

Für 40 Stück benötigt man folgende Zutaten:
Zutaten für den Teig
300 gr Mehl
2 TL Backpulver
150 gr Zucker
1/2 TL Vanille
1 Sojamehl (1 Ei)
150 gr Margarine
(1 Prise Vanillesalz)

Zutaten für den Belag:
200 gr Margarine
225 gr Roh-Rohrzucker
1 TL Vanille
200 gr gehackte Mandeln
200 gr gehackte Haselnüsse
5 EL Aprikosen-Marmelade
200 gr Schokolade (vegan) (65%ige Maracaibo-Schokolade)

Zubereitung:
Als erstes wird der Teig hergestellt, denn dieser muss für 20 Minuten im Kühlschrank ruhen. Dafür alle Zutaten verkneten und abgedeckt kühl stellen.
Für den Belag muss eine Art Karamell aus Butter und Zucker mit der Vanille gekocht werden. Die Butter in einer Pfanne schmelzen und unter Rühren den Zucker mit der Vanille hinzugeben. Der Zucker sollte sich beim Erhitzen auflösen und die Masse am Ende muss hellbraun sein. Sobald dies der Fall ist, die gehackten Nüsse beigeben und gut vermischen. Masse zur Seite stellen, denn zunächst muss der Teig „backblechgross“ ausgerollt werden. Mit Aprikosenmarmelade grosszügig bestreichen und die Nussmasse darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 150 Grad ca. 30 Minuten goldbraun backen. Anschliessend herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Die „Teigplatte“ mit einem scharfen Messer zu Dreiecken schneiden und am besten über Nacht an einem kalten Ort abkühlen lassen. Denn ich habe sie zu früh mit der Schokolade verzieren wollen und so ist mir bei der ersten Nussecke die Nussmischung heruntergebröselt. Also, am besten über Nacht, dann ist die Nussmsichung richtig fest geworden und man kann jede Ecke in die geschmolzene Schokolade tauchen. Ich musste aufgrund eines Zeitengpasses die Schokolade über die Ecken giessen – was auch sehr schön ist.

Geschmeckt haben sie sehr gut, denn meine Dose, die ich zum Samichlaus-Abend von der Spielgruppe unserer Tochter mitgenommen habe, war in kurzer Zeit leer gegessen. Super! Ein besseres Lob gibt es wohl nicht, oder? ;-)

LebkuchenhausLebkuchenhaus – ja, dies ist, wie Ihr auf dem Foto sehen könnt, in der Entstehung. Am Montag werden wir dies mit unseren Kindern zusammensetzen und verzieren. Das Rezept stammt ebenfalls aus dem Buch „Geschenke AUS DER KÜCHE„. Bis zur Herstellung der Teigplatten musste ich zwei Anläufe nehmen, denn die angegebene Teigmenge reichte bei weitem nicht aus – sprich, ist musste die dreifache Menge herstellen! Nun gut, Teilplatten sind ausgerollt, gebacken und trocknen nun bis zur Fertigstellung am Montag. Bin gespannt wie und ob das klappen wird – dazu später mehr! :-)

Soweit von hier, wünsche Euch ein schönes Nikolaus – Wochenende, Eure Ina

2 Comments

  1. susan

    5. Dezember 2014 at 13:36

    hallo ina
    nun ist meine frage geklärt

Leave a Reply