Was haben Fisch-Cupcakes und eine Erbsen-Minze-Tarte gemeinsam?

Erbsen-Minz-Tarteein ganzes Aquarium vollNa die Antwort ist doch ganz einfach ;-): die grüne Farbe! Die Fisch-Cupcakes bekamen ein grünes Topping und die Erbsen-Minze-Tarte ist von Natur aus grün!

Die Rezepte stammen zum einem aus der NZZ Stil Beilage von Christina Hubbeling  (im Original heisst sie „Erbsenquiche mit frischer Minze“; Beilage: 22. Juni 2014), „130 Gramm Liebe“ von Frau Gruber (der Cupcake ist ein Nuss-Teig mit einem dicken Nutella-Kern) und zum anderen das Toppingrezept ist von „mytoertchen.de“.

Fangen wir mit der Tarte an:

Teigmenge für eine Tarte (Bsp. den von Tamara Hänggli):
180 gr Mehl
40 gr Reismehl
1 Prise Salz
50 gr kalte Butter
150 gr Magerquark

300 gr TK Erbsen
1 EL Butter
abgeriebene Zitronenschale einer Bio-Zitrone
4 Eigelb
250 ml Creme fraiche (ich hatte nicht so viel, so dass ich mit Sauren Halbrahm und Kräuterfrischkäse ausgeholfen habe)
6 Frühlingszwiebel (ich habe nur 3 genommen und fand es schon ausreichend)
2 Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer
2 EL klein gehackte Petersilie
2 EL klein gehackte Minze
50 gr Gruyere (würzigen Käse)

Hülsenfrüchte zum Blindbacken

goldbraunZubereitung:
Als erstes den Backofen auf 180 Grad vorheizen und den Teig zubereiten. Die zwei Mehlsorten mit dem Salz vermischen und die Butter in sehr kleinen Würfel mit dem Quark hinzugeben. Anstatt den Teig mit den Händen vermengen (nicht (! kneten, da er eine fluffige, blätterteigartige Konsistenz haben soll, sondern lediglich zusammenfügen!), kann ein “Cutter” (Messer in einer Küchenmaschine) verwendet werden. Hierfür nur das Mehl mit dem Salz und der Butter in den Cutter geben und auf der höchsten Einstellung die Masse vermischen. Dabei wird die Butter in sehr kleine Stücke zerschnitten und gleichzeitig gleichmässig unter die Mehlmischung untergerührt. Anschliessend den Quark hinzugeben und nun mit einer Gabel die Zutaten zusammenfügen – auch hier: NICHT kneten! Mit dem Nudelholz den Teig auf Tarteformgrösse ausrollen und in die ausgefettete Form legen. Mit Backpapier belegen und ausreichend Hülsenfrüchte wie Kichererbsen auf den Teig verteilen und für 15 Minuten bei 180 Grad (Umluft) blindbacken.

Währenddessen für den Belag die Erbsen in Gemüsebrühe für ca. 3-5 Minuten blanchieren, abgiessen, mit der Butter vermischen und zur Seite stellen. In einer grossen Schüssel die restlichen Zutaten bis auf den Käse vermischen und die abgekühlten Erbsen untermengen. Abschmecken und eventuell mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Masse auf den vorgebackenen Tarteboden verteilen und mit geriebenen Käse bestreuen. Weitere 20 Minuten im Ofen goldbraun backen. Herausnehmen und noch warm servieren.

Erbsen-Minz-Tarte

FAZIT: Die Tarte oder wie sie im Originalrezept „Quiche“ genannt wird ist in der Zubereitung sehr einfach, man benötigt keine exotischen Zutaten und geschmacklich ist sie sehr fein. Wie oben schon angemerkt habe ich nur 3 Frühlingszwiebeln verwendet und ich fand es ausreichend, denn sonst überlagert der Zwiebelgeschmack den feinen Erbsengeschmack. Ein sommerliches Rezept!

2 kleine FischeKommen wir nun zu den grünen Cupcakes. Warum grün? Warum Fischmotiv? Mein Patenkind wurde gestern 8 Jahre alt und als leidenschaftlicher Angler und Fischexperte, dachte ich mir, dass Fisch-Cupcakes doch genau die richtige Geburtstagsüberraschung auf der Kuchentafel sind. Grün? Ich bin kein Fisch-Experte, obgleich ich sehr gerne Fisch esse, aber ich meine, dass die meisten Fische eine blau-grüne-Haut haben, oder? So entschied ich mich das Schokoladen-Vanille-Topping grün einzufärben.

Der Teig ist ein Nutella-Cupcake, den ich hier schon vorgestellt habe – Link hier. Hier die Zutatenliste für 12-16 Cupcakes:

190 gr dunkle Kuvertuere
170 gr Butter
50 gr gemahlene Mandeln
200 gr Haselnüsse
4 Eier
1 Prise Salz
70 gr Puderzucker
50 gr Mehl
1 TL Backpulver
12-16 TL Nutella

vor dem VerzierenZubereitung:
Eier und Butter aus dem Kühlschrank holen, damit alle Zutaten die gleiche Temperatur haben. Den Backofen auf 160 Grad Umluft bzw. 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und die Backform mit Papierförmchen füllen.

Kuvertüre mit Butter über ein Wasserbad schmelzen. Mandeln und Haselnüsse abmessen und mit Mehl, Backpulver vermischen.

Die Eier mit dem Puderzucker und dem Salz zu einem schaumigen und hellen Masse verrühren, das dauert ca. 5 Minuten bei höchster Rührleistung. Langsam die Butter-Schokoladen-Mischung unterrühren, bis die Masse gleichmässig schokoladenbraun ist. Die trockenen Zutaten, Nuss-Mehl-Mischung, hinzufügen und kurz untermengen. Die Förmchen nun mit etwas Teig füllen, dann jeweils einen Löffel Nutella daraufgehen und wieder mit Teig abschliessen. Die Förmchen sollten am Ende zu 2/3 – 3/4 Höhe gefüllt sein. Im Ofen ca. 15-20 Minuten backen. Nicht zu lang, da sie sonst leicht verbrannt schmecken! Kurz auskühlen lassen und aus der Backform nehmen.

Topping ist das Schokoladen-Vanille-Topping von meinen Krümel-Monster-Cupcakes (Link hier):

180 gr weiche Butter
3 EL Milch
125 gr weiße Schokolade
1/2 TL Vanilla-Extract
360 gr Puderzucker
Lebensmittelfarbe in dem gewünschten Farbton

Zubereitung:
Die Schokolade schmelzen und etwas abkühlen lassen. Die Butter schaumig rühren, die Milch und die Schokolade nacheinander unterrühren. Bevor es ans Einfärben geht, noch die Vanille und den Puderzucker unterrühren und alles miteinander gut vermengen. Ich habe die Creme nun mit grüner Farbe eingefärbt und auf die abgekühlten Cupcakes grosszügig verteilt. Verziert habe ich sie mit einer Zuckerperle als Auge, etwas roten Marzipan als Mund, Smarties als Schuppen und ein Lachgummi als Schwanzflosse. Süss, oder?

1 Fisch

FAZIT: Die Cupcakes waren wieder der Hingucker und sowohl die Creme als auch der Nutella-Sponge waren sehr lecker. Ich habe frische Himbeeren dazu gegessen, denn mir war der Sponge mit dem Nutellakern ansonsten zu mächtig. Für die Kinder hingegen war der Schokoladen-Flash genau richtig; entsprechend glücklich waren sie! :-)

Ein schönes Wochenende, Eure Ina

1 Comment

  1. Erbsen-Minze-Quiche mit Speckwürfel – Cupcake-Cult.ch

    2. Juli 2017 at 15:21

    […] Die Quiche war ausgesprochen lecker. Ob sie besser ist als die ich hier schon vorgestellt habe? Ja, würde ich sagen. Kinder fanden den Zwiebelanteil im letzten Rezept […]

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