Apfelkuchen oder Apfeltorte? Egal, er ist sooo lecker!!!!!!!

KuchenHeute gab es bei uns zum Nachtisch den saftigsten Apfelkuchen, den ich kenne, denn er besteht zum einen fast nur aus Äpfeln und zum anderen ist der Guss einfach ein Gedicht! Das Rezept stammt aus der Sendung „Volle Kanne“, die Montag bis Freitags am Vormittag im ZDF-Fernsehen (Link hier) läuft. Konditormeister Heinemann stellte dieses Rezept „Oma Helenes Apfeltorte mit Guss“ – ich glaube vor 2 Jahren – vor und ich habe es  seit dem schon mehrmals gebacken – komisch, dass ich es Euch noch nie vorgestellt habe – nunja, lieber spät als nie und somit:

Zutaten für ein Springform von 28 cm Durchmesser:

1 Blätterteig

1 kg Äpfel – ich verwende am liebsten gemischte Sorten, so hat man süsse, feste, weiche und säuerliche Komponenten, z.B. für diesen Kuchen habe ich sogar 2 Birnen mit untergemischt
Zitronensaft von 1 Zitrone, kaltes Wasser
55 gr Rosinen bzw. nach Gusto
Mandelblättchen ebenfalls nach Gusto

Guss:
120 ml Vollmilch
210 ml Sahne
40 gr Zucker, ich verwende auch hier am liebsten den braunen Vollrohrzucker aus dem Bioladen
45 gr Cremepulver z.B. das ungesüsste Vanillepuddingpulver von Felchlin, aber auch das Bourbon-Vanillepuller von Dr. Oetker funktioniert prima
15 gr Rum
60 gr Marzipan
65 gr Butter
4 Eigelbe
1 Prise Vanillezucker – ich füge gemahlenen Vanillemark hinzu
1/2 Zitrone, abgeriebene Schale

Aprikosenmarmelade – wenn man den Kuchen zum Schluss noch aprikotieren möchte

Zubereitung:
Den Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Den Blätterteig ausrollen und in die Springform mit dem Backpapier legen. Den Teig mit einer Lage Backpapier und Hülsenfrüchte beschweren und rund 45 Minuten im Backofen vorbacken. Die Hülsenfrüchte verhindern, dass der Teig aufgeht bzw. Blasen wirft. Sobald er fertig ist können die Hülsenfrüchte mit dem Backpapier entfernt werden. Diesen Vorgang nennt man „blind backen„. Ich verwende rohe Kichererbsen dafür und bewahre sie in einer Plastiktüte auf, so kann ich sie immer wieder verwenden und muss keine neuen kaufen.

Den Zitronensaft mit kalten Wasser in einer grossen Schüssel vermengen. Die geschälten Äpfel (und Birnen) können so in dem Wasser aufbewahrt werden, bis sie grob geraffelt werden, ohne das sie sich braun verfärben und sie nehmen noch etwas vom Zitronenaroma an, was sehr gut schmeckt. Sobald der Guss (siehe unten) fertig ist, werden die Äpfel grob geraffelt.

Für den Guss die weiche Butter mit dem kleingeschnittenen Marzipan vermengen und mit dem Handrührgerät „cremig“ verrühren. Das Cremepulver und die Eigelbe hinzugeben und weiter rühren. Die restlichen Zutaten hinzugeben und wieder vermischen. Ursprünglich werden die geraffelten Äpfel als auch die Rosinen zuerst auf den Boden verteilt und den Guss darüber gegossen. Ich vermenge erst alles im Guss und gebe somit alles gleichzeitig auf den Boden. Aber das kann jeder für sich entscheiden. Der Kuchen benötigt 1 Stunde bei 170 Grad (Umluft) im Ofen. Herausnehmen und wer möchte kann ihn noch heiss aprikotieren. Dafür Aprikosenmarmelade in einem Topf kurz erhitzen und mit einem Pinsel den Kuchen damit bestreichen. Wer die Mandelblättchen nicht in den Guss mit hineingetan hat, kann sie nun als Verzierung auf den Kuchen verteilen. Ich habe den Kuchen noch nie aprikotiert, denn zum einen wird er dadurch süsser und zum anderen wird er immer sofort aufgegessen, daher muss er nicht „haltbarer“ gemacht werden. Entsprechend gebe ich die Mandelblättchen immer in den Guss mit hinein. :-)

Stück

FAZTI: Der Kuchen war wieder ein „Apfeltraum“ – saftig, lecker und mit gaaaanz viel Apfelliebe! Wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche, bis bald, Eure Ina.

2 Comments

  1. Ute

    2. Februar 2014 at 10:19

    Liebe Ina, das liest sich „lecker“. Ich werde es mal versuchen. Mal sehen ob es mir gelingt. Dir einen schönen Sonntag. Grüße Ute

    1. Ina

      2. Februar 2014 at 23:05

      Liebe Ute, dieser Kuchen schmeckt jedem – versprochen! Selbst denen die kein Marzipan mögen! ;-) Gutes Gelingen und liebe Grüße Ina

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