Weihnachtsbäckerei – Teil 2

SeitenansichtHutzelbrot“ – was das ist? Ein unglaublich saftiges und sehr leckeres Früchtebrot, dass meine Mutter jedes Jahr backt. Das Brot gehört zu der Sorte „entweder man liebt es oder man hasst es“ . Ich habe es noch nie selber gebacken, denn das gehört einfach zur Weihnachtsbäckerei meiner Mutter und ich bekomme immer ein Stück ab – vielen lieben Dank liebe Mama!!!!!!!

Ich möchte Euch das Rezept ans Herz legen und Euch motivieren es auszuprobieren, denn es schmeckt wirklich super! Als Voraussetzung muss man einfach getrocknete Früchte mögen und einen nicht allzu süssen Geschmacksnerv haben. Aber seht selbst, das „Geheimrezept meiner Mutter„:

500 gr getrocknete Birnen
800 gr Rosinen
250 g eingeweichte getrocknete Pflaumen
250 gr Feigen
125 gr geschälte Pinienkerne
125 gr Orangeat
250 gr Zucker
250 gr Mehl
1 abgeriebene Zitronenschale
1 Messerspitze Anis
1 Messerspitze Fenchel
1 Messerspitze Koriander
1 Messerspitze Nelken, gemahlen
1/4 Liter Zwetschgenwasser
5 Eier

1 Ei
Mandelstifte

Zubereitung:
Die grobgeschnittenen Früchte mit den Gewürzen und dem Zwetschgenwasser vermengen und 24 Stunden stehen lassen. Die Eier trennen und das Eigelb mit dem Zucker schaumig rühren. Das Eiweiss steif schlagen. Das Mehl mit der Eigelb-Zucker-Mischung als auch mit den eingeweichten Früchten und den Gewürzen miteinander vermengen. Das Eiweiss ebenfalls mit unterrühren. Die Masse zu Brote formen und mit Ei bestreichen und mit Mandeln verzieren.
Gemäss Rezept steht, dass die Brote auf einem mit Backpapier belegten Blech bei „guter Mittelhitze“ ca. 2 Stunden gebacken werden müssen. „Guter Mittelhitze“ ich würde mal bei 160 Grad Ober-/Unterhitze anfangen.
Das Brot hält sich rund 4-5 Wochen, aber man sollte es nicht sofort nach dem Backen anschneiden (erst ab dem 3. Tag), da es noch durchziehen muss.


von obenFAZIT: Das Brot ist wie gesagt – ich glaube ich wiederhole mich dauernd, aber das kommt davon, dass ich einfach ein grosser Fan davon bin – einfach nur lecker. Es ist nicht süss, unheimlich saftig und die Randstücke mit den Mandeln esse ich immer zuletzt. Dieses Rezept gehört definitiv für mich zu Weihnachten, quasi ein „Ritual“ wie ein Adventskranz, der Weihnachtsbaum und der Besuch in die Kirche….Welche „Rituale“ habt Ihr?

Eine schöne Woche wünscht Euch Ina.

2 Comments

  1. Marion

    10. Dezember 2013 at 14:28

    Ich liebe es :)) Es gibt nichts besseres und lässt den Christollen weit hinter sich ;-)

    1. Ina

      11. Dezember 2013 at 18:34

      Ja das stimmt, aber über Geschmack lässt sich bekanntlich schlecht diskutieren. :-)

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