Blaubeer-Macarons

Macarons offen und zugBlaubeer-Macarons – frisch gemacht und noch kalt aus dem Kühlschrank? „Sehr lecker„, sage ich da nur! Unbedingt probieren!

Die Idee für die Macarons kam mir als ich die neue „Lecker Bakery“ Zeitschrift gelesen habe. Hier sind es zwar Himbeer-Macarons, aber das macht ja nichts. Die Cremefüllung habe ich ebenfalls geändert, aber das sollte man nur, wenn man die Macarons gleich aufisst, denn meine Variante war sehr quark-mascarpone-lastig, so dass die Teighüllen sehr schnell matschig wurden. Müssen die Macarons einige Stunden bis zum Verzehr aufgehoben werden, bereitet man am besten eine Buttercreme-Füllung vor oder man füllt die Macarons erst kurz vorm Gebrauch!

Rezept für die göttlich, kleine Leckerei:

130 gr gemahlene Mandeln
185 gr Puderzucker
3 frische Eiweiss
Prise Vanillesalz
1 El Zucker
Lebensmittelfarbe (nicht ölhaltige)

Creme
100 gr Mascarpone
250 gr Quark (eventuell abgetropft)
Handvoll frische Blaubeeren (vorzugsweise Blaubeerpüree: Blaubeeren = Gelierzucker ca. 10 Min. kochen, pürieren und kalt stellen)
1 Päckchen Vanillezucker
3 EL Weisswein
1/2 Päckchen Agar-Agar oder 2 Blatt Gelatine
Agavensirup nach Bedarf

zwei Backbleche mit Backpapier auslegen

Ofen auf 125 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und Mandeln und Puderzucker fein sieben.

Das Eiweiss mit einer Prise Salz steif schlagen und den Zucker langsam unter Rühren einrieseln. Die Lebensmittelfarbe hinzugeben, mit dem Teigspachtel vorsichtig verrühren und nochmals mit dem elektrischen Handrührgerät ca. 1 Minute lang rühren. Die Mandel-Zucker-Mischung portionsweise vorsichtig unter die Masse mit dem Teigspachtel heben. Masse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und kleine Kreise auf dem Backblech spritzen. Je nach Geschmack grössere oder kleinere, es müssen aber immer paarweise die Grössen vorhanden sein. Die Bleche nun rund 20-30 Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen (die Haut der Macarons muss etwas angetrocknet sein).

In der Zwischenzeit die Cremefüllung zubereiten:
Die Mascarpone mit einer Gabel etwas zerdrücken. Quark und frische Heidelbeeren (vorzugsweise wegen des vielen Wassers in den frischen Früchten kann am Vortag ein Blaubeerpüree aus Blaubeeren und Gelierzucker (1:1 Menge) gekocht und hier zur Creme verwendet werden) hinzufügen. Mit einem Pürierstab alles miteinander vermischen. Anschliessend die Creme mit Zucker und/oder Agavensirup süssen.  Entweder nun in Wasser zuvor eingeweichte Gelatine oder das Agar-Agar in den aufgekochten Weißwein auflösen und unter die Quark-Früchte Masse verrühren. Kalt stellen bis zum Gebrauch.

Die Macaronsschalen nun in den Ofen geben und rund 20 Minuten backen – Oberfläche darf NICHT reissen und/oder gar braun werden. Also VORSICHT! Herausnehmen und auf dem Blech abkühlen lassen. Mit dem Pfannenwender anschliessend vom Papier vorsichtig lösen.

Macarons auf dem BackblechMit einem Teelöffel die Macarons füllen. Nach Belieben zusätzlich mit frischen Heidelbeeren füllen und zusammensetzen und ca. 30 Minuten kalt stellen. Wir haben sie gleich vernascht, denn sie schmeckten einfach himmlisch!

 

 

 

 

FAZIT: Die Macarons waren wirklich schnell gemacht. Einzig die genaue Einhaltung der Mengenangaben und Backzeit sind bei der Zubereitung wichtig. Die Füllung kann wie gesagt nach Gusto variiert werden. Ich könnte mir zum Beispiel lediglich auch etwas Vanilleeis vorstellen! Seit kreativ und probiert es aus. Viel Spass beim Nachbacken! In diesem Sinne, schöne Woche, Eure Ina! 

PS: Vielen Dank an meine Schwester, die tatkräftig mitgemacht und vor allem auch vernascht hat! :-) 

Macarons

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