Sonntagsbrunch: Pikante-Brötchen, Lachsfrischkäsecreme und Limetten Mousse

Diese Woche schien bei uns die Sonne bei frühlingshaften Temperaturen und damit war klar: Wir gehen so oft und so lang wie möglich raus! Herrlich so einfach mit T-Shirt und leichten Schuhen herumzulaufen. Entsprechend hielt sich meine Back- und Blog-Aktivität in Grenzen. Sorry! Dies möchte ich heute nun ändern:

Letzten Sonntag hatten wir Freunde zum Brunch eingeladen und dafür probierte ich wieder allerlei aus. Ausprobiert habe ich „Pikante Brötchen“, eine „Lachsfrischkäsecreme“ und ein Limetten Mousse. Daneben gab es neben dem normalen Frühstücksrepertoir wie Honig, Marmelade, Quark, Aufschnitt und Käse, Münchner Weisswürstchen mit Süssen Senf, Blinis mit Kaviar und Sauercream, Madeleines und vom Besuch gebackenen Cheesecake. Ich glaube, keiner von uns ist hungrig vom Tisch aufgestanden!

Rezeptmässig möchte ich Euch heute die „Pikanten-Brötchen„, die „Lachsfrischkäsecreme“ und die „Limetten Mousse“ vorstellen. Die Madeleines könnt ihr im Blog-Artikel vom 20. Feb. 13 unter dem Link nachsehen.

Bevor ich aber starte ein kurzer Hinweis: Entschuldigt bitte, aber die Anzahl an Fotos wird sich diese Mal sehr begrenzt halten, da zum einen die Batterie meiner Kamera genau dann den Geist aufgeben hatte und zum anderen ich an dem Morgen etwas zeitlich knapp war, so dass ich gar nicht mehr zum Fotografieren mit dem Handy nach kam.

Brötli WZDas Rezept „Pikante-Brötchen“ stammt aus der NZZ am Sonntag Stil Beilage vom 7. April 2013. In der Beilage wurde das Rezept von Frau Christina Hubbeling als sogenannter „Pikanter-Gugelhupf“ vorgestellt, aber nachdem ich nur die halbe Menge und diese in Brötchenform backen wollte, nenne ich sie nun „Pikante-Brötchen“.

Für eine Gugelhupfform bzw. rund 16-20 Brötchen benötigt man folgende Zutaten:
1 Hefewürfel
3 El lauwarme Milch
1 gestrichener Tl Salz
2 Tl Zucker
200 gr Frühstücksspeck
1 Bund Frühlingszwiebeln
200 gr Quark
Olivenöl
3 El frische Kräuter nach Belieben
500 gr Mehl
1 Päckchen Backpulver

Zubereitung:
– Hefe mit Salz und Zucker in Milch auflösen.
– Speck in sehr feine Streifen schneiden.
– Zwiebeln mit Grün fein schneiden.
– Speck anbraten und Zwiebeln dazugeben.
– In einer Schüssel den Quark, einen Schuss Olivenöl, die Hefe-Milch-Mischung und die Kräuter mischen.
Speck und Zwiebeln dazugeben.
– Mehl und Backpulver mischen und zu einem Teig kneten. Auf das Doppelte aufgehen lassen. Obwohl ich dem Teig reichlich Zeit gegeben habe, ging er nicht auf. Nunja, ich befürchtete das Schlimmste – siehe „Brioche-Versuch„, aber auch hier verarbeitet ich den Teig gemäss Rezept weiter.
– Teig nochmals gut durchkneten und noch einmal 15 min gegen lassen. Hier formte ich nun einzelne Brötchen und setzte sie in eine gefettete Muffinform.
– Gugelhupfform einbuttern, Teig hineingeben und im vorgeheizten Ofen bei ca 180 grad 30 min Backen. Meine Brötchen backte ich mit Dampf und natürlich zeitlich auch kürzer.

Brötili mit WZFAZIT: Ich hatte Glück, denn sie gingen im Dampfgarer etwas auf, so dass ich keine Backsteine zum Schluss hatte. Geschmacklich mit dem Speck und den Kräutern waren sie sehr lecker.

Lachsfrischkäsecreme“ – das Rezept stammt aus dem Buch „130 Gramm Liebe“ von Renata Gruber (genaue Quellenangabe siehe unten). Die Creme ist eigentlich ein Topping für herzhafte Cupcakes, aber ich dachte mir, dass sie bestimmt auch solo gut schmecken wird.

Lachsfrischkäsecreme Zutaten mit WZZutaten:
120 gr Lachs
5 El Zitronensaft
440 gr Frischkaese
4 El Dill (bei getrockneten Dill reicht 1 EL aus)
220 gr Quark
88 gr Sauerrahm
55 gr Merrettich
1 Tl Salz
1 Tl Pfeffer

 

– Lachs mit Zitronensaft pürieren
– Frischkäse ca. 10 Sekunden lang cremig rühren
– alle Zutaten zusammen fügen und noch einmal maximal 10 Sekunden rühren

FAZIT: Zutatenmässig war sie recht schnell zusammengerührt, geschmacklich hatte sie eine leichte Meerrettich- und Lachsnote mit Dill und konsistenzmässig war sie einfach cremig! Sehr lecker! Aufdressiert als Cupcake-Topping wäre sie mir von der Menge her zu viel, ausser man würde sie vielleicht mit einem Spachtel dünn auf das Cupcake auftragen. Auf jeden Fall werde ich sie noch öfters machen.

Limetten Mousse“ – das Rezept stammt von meiner Tante Gerda. Sie hat es mir liebenswürdiger Weise mit Ihren Ostergrüssen mitgeschickt. Ich bereitete gleich etwas mehr zu, denn so hatten wir schon am Abend vorher einen feinen Nachtisch! :)

Zutaten:
500 gr. Natur-Joghurt
2 Limetten
5 Blatt Gelatine
70 gr. Puderzucker
200 gr. Schlagsahne

Zubereitung:
– Von einer Limette die Schale abreiben anschließend die beiden Limetten auspressen
– Joghurt mit Limettensaft und Abrieb vermischen
– Puderzucker zufügen
– Gelatine in etwas heissem Wasser (ich habe etwas Zitronensaft verwendet) auflösen und unter die Joghurtmasse unterheben. Im Kühlschrank kühl stellen, bis sie anfängt zu gelieren.
– Die Sahne steif schlagen und unter die Mousse heben und mindestens 8 Stunden kalt stellen.

Serviert habe ich sie in Gläsern, mit einer Limettenscheibe und einer Physalis garniert. Leider habe ich kein Foto davon gemacht, aber ihr könnt es Euch sicherlich vorstellen.

FAZIT: Das Mousse war sehr einfach herzustellen, besonders gut vorzubereiten. Geschmacklich war sie erfrischend, was bei dem herzhaften Brunch-Angebot sehr gut ankam. Danke, liebe Gerda, für das Rezept!


Hoffe, diese Brunch-Rezepte finden bei Euch Anklang. Freue mich auf jedes Feedback! Für’s erste wünsche ich Euch ein schönes, entspanntes Wochenende! Liebe Grüsse Ina

Quellenangabe:

130GrammLiebe

Titel: 130 Gramm Liebe – Cupcakes, die glücklich machen
Verlag: Brandstätter Verlag – Link zur Verlagsseite
Autorin: Renate Gruber

 

 

 

 

1 Comment

  1. “130 Gramm Liebe – Cupcakes, die glücklich machen” von Renate Gruber | Cupcake-Cult.ch

    25. April 2013 at 09:07

    […] Sonntagsbrunch: Pikante-Brötchen, Lachsfrischkäsecreme und Limetten Mousse […]

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